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Produktion. Die Wirkung des Erdbebens und des Tsunamis dürfte weit über die Gebiete hinausgehen, in denen Infrastruktur und Unternehmen zerstört wurden. So leiden möglicherweise auch Unternehmen in nicht betroffenen Regionen unter ausbleibenden Zulieferungen und Energieengpässen. Und all dies wird kein kurzfristiges Problem für die japanische Wirtschaft sein, sondern sich noch über einen längeren Zeitraum hinziehen.

Nachfrage. Wie sich privater Verbrauch und Investitionen im Land entwickeln, lässt sich nicht eindeutig sagen. Auf der einen Seite haben viele Menschen im Katastrophengebiet Haus und Job verloren – was sich negativ auf den Konsum auswirken wird. Auf der anderen Seite kommt nach der Zerstörung der Wiederaufbau – und der dürfte einen gewaltigen Investitionsschub auslösen. Dies wird wiederum über eine längere Zeit die japanische Konjunktur anschieben.

Weltwirtschaft. Die Auswirkungen für die Weltwirtschaft können nach allem, was man derzeit weiß, als moderat eingeschätzt werden. Japan ist zwar für viele Länder ein guter Kunde und Lieferant. Doch unterm Strich dürften sich die Folgen für einzelne Länder größtenteils in Grenzen halten. Deutschland etwa exportiert gut 1 Prozent seiner Ausfuhren nach Nippon; die Importe japanischer Güter machen knapp 3 Prozent aller deutschen Einfuhren aus.

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Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

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IW-Kurzbericht, 23. Januar 2017

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Das Vereinigte Königreich (UK) will zwar aus dem Binnenmarkt austreten, mit einem umfassenden Freihandelsabkommen aber einen weitgehenden Zugang zu den EU-Absatzmärkten behalten. Es ist jedoch fraglich, ob sich die Europäische Union darauf einlässt. Die Brexiteers behaupten, dass vor allem deutsche Unternehmen, die sich um ihre Exporte in das UK sorgen, auf weiche Kompromisse zugunsten der Briten drängen, um weiterhin möglichst ungehindert Handel treiben zu können. Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) stellt diese Sichtweise jedoch infrage. mehr

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Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr