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Für Unternehmen ist die Verfügbarkeit von Akademikern und beruflich qualifizierten Fachkräften in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) der wichtigste Faktor ihrer Innovationskraft. Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Entsprechend ist die Politik gut beraten, MINT-Fächer zu stärken und die Rahmenbedingungen zur Fachkräftesicherung zu verbessern.

Was genau die Politik tun könnte, um die Versorgung mit Fachkräften bis ins Jahr 2030 zu stabilisieren, hat die Kommission "Zukunft der Arbeitswelt" der Robert-Bosch-Stiftung analysiert. Demnach ist die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland zwar wichtig, gleichzeitig sollte Deutschland aber nicht verpassen, die Potenziale im Inland besser zu erschließen:

  • Die Politik sollte Anreize schaffen, damit Teilzeitkräfte ihre Stundenzahl erhöhen.
  • Die Lebensarbeitszeit sollte ausgeweitet werden.
  • Menschen, die besonders von Arbeitslosigkeit bedroht sind, sollten gezielt qualifiziert werden.
  • Die Rahmenbedingungen für lebenslanges Lernen sollten gestärkt werden.

Ansprechpartner

Menschen mit Behinderung
IW-Nachricht, 2. Dezember 2016

Menschen mit Behinderung Zentrale Anlaufstelle fehltArrow

Am 3. Dezember wird zum 24. Mal der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ begangen. Fast jede zehnte Person in Deutschland ist schwerbehindert, doch abgehängt sind sie deshalb nicht: Für die deutsche Wirtschaft ist die Integration behinderter Menschen vielfach selbstverständlich. Die Politik könnte sie dabei allerdings noch besser unterstützen. mehr

1. Dezember 2016

MINT-Arbeitsmarkt Auf Zuwanderer angewiesenArrow

In Deutschland ist Personal in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) seit Jahren knapp. Ohne die ausländischen Beschäftigten wäre die Fachkräftelücke sogar noch größer. Zur Verbesserung der Lage braucht es eine gezielte Zuwanderungspolitik. mehr auf iwd.de

Die MINT-Lücke wäre noch deutlich größer, wenn wir nicht die starke Zuwanderung in den letzten Jahren gehabt hätten.
Interview, 1. Dezember 2016

Axel Plünnecke im Deutschlandfunk "Der Osten droht dauerhaft abgehängt zu werden"Arrow

In Deutschland fehlen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Technik und Naturwissenschaft so viele Arbeitskräfte wie nie zuvor. Besonders der Osten sei betroffen, sagte Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Deutschlandfunk. Dort gebe es weniger Zuwanderung. Die helfe aber "sehr stark, die Fachkräftesicherung und die Innovationskraft zu erhalten". mehr