„Mathematik und Naturwissenschaften sind spannend, praxisbezogen und machen Spaß – wenn man die Inhalte richtig aufbereitet. Dann verschwindet auch die Angst vor diesen Fächern. Deshalb entwickeln wir diese Unterrichtshilfen“, erläutert Kerstin Bachmann, verantwortlich für Berufsinformation in der IW Medien.

„ExperiMINTe“ ist ein Lehr- und Lernmittel für Lehrkräfte aller Schulformen, das der Arbeitgeberverband Gesamtmetall zur Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung im Rahmen der Nachwuchssicherung für die M+E-Industrie herausgibt. Die Anwendung enthält eine didaktisch aufbereitete Sammlung von interaktiven Simulationen und Lernbeispielen aus dem Bereich „Naturwissenschaften und Technik“. Die Visualisierung von Theorie und Praxis und die individuelle Zusammenstellung von lernstandsabhängigen Inhalten ergänzen den Unterricht in den MINT-Fächern. „Das Spiel macht naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge in spielerischer Form erfahrbar. Dabei kommen eher abstrakt gestaltete theoretische Einführungen und stärker unterhaltende Minispiele zum Einsatz, die Phänomene von Hydraulik bis hin zu Informatik und technischem Zeichnen anschaulich und so verständlich machen“, so die Begründung der Jury.

Überzeugt hat auch das innovative Medienkonzept der „ExperiMINTe“. Lehrkräfte können ExperiMINTe zu Hause auf dem USB-Stick zielgruppengerecht bearbeiten und ihre gespeicherte Version als Lehrmittel im Unterricht klassenspezifisch einsetzen. Als Lernmedium erlaubt die ergänzende Internetseite www.experiminte.de einer Klasse oder ausgewählten Schülergruppe, gestellte Aufgaben am häuslichen PC zu bearbeiten. Über eine Online-Verbindung aktualisiert die Internetseite zudem automatisch die USB-Anwendung, sobald neue Angebote bereitgestellt werden.

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Handlungsbedarf in MINT-Fächern
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Christina Anger in der Fuldaer Zeitung Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind gegenwärtig deutlich mehr Stellen zu besetzen als Personen arbeitslos gemeldet sind. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Erhebung keine gute Nachricht, schreibt IW-Bildungsökonomin Christina Anger in der Fuldaer Zeitung. mehr

IW-Report
IW-Report, 9. Dezember 2016

Tobias Hentze Stärkung der Schulinfrastruktur in Nordrhein-WestfalenArrow

Die Idee der Landesregierung, mehr Geld in Schulen zu investieren, ist zu begrüßen. Allerdings führt die vorgeschlagene Finanzierung über einen Schattenhaushalt zu einem weniger transparenten Haushalt, einer Umgehung der Schuldenbremse und einem größeren Risiko für die derzeitigen und zukünftigen Steuerzahler. mehr

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr