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Das IW hat in einer Studie jüngst gezeigt, dass Zuwanderung die deutsche Wirtschaftskraft und öffentlichen Haushalte stärkt und den Wohlstand des Einzelnen fördert. Die IW-Berechnungen zeigen zudem, dass unter den Neuzuwanderern aus Bulgarien und Rumänien der Akademikeranteil relativ hoch ist und rund jeder fünfte erwerbstätige Bulgare oder Rumäne in Fach- und Führungspositionen tätig ist.

Aktuelle Auswertungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen darüber hinaus, dass es seit der Freizügigkeit innerhalb Europas kein massenhaftes Phänomen einer Armutseinwanderung gibt. Zwar ist der Anteil der Bulgaren und Rumänen, die Sozialleistungen beziehen, in diesem Jahr leicht gestiegen. Positiv ist aber zu bewerten, dass die Beschäftigtenquote unter Rumänen und Bulgaren im letzten Jahr von 49 auf 58 Prozent deutlich zugenommen hat. Auch die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ist seit Anfang des Jahres rückläufig.

Zwischen den Kommunen gibt es dabei aber deutliche Unterschiede: Die Arbeitslosenquote der Bulgaren und Rumänen beträgt in Stuttgart nur 6,9 Prozent, in Duisburg indes 34,4 Prozent.

Daher sollte der Bund zwar wie geplant Hilfen für besonders betroffene Kommunen leisten, aber vor allem weiterhin ein klar positives Willkommenssignal für Zuwanderer senden.

IW policy paper

Wido Geis / Felicitas Kemeny: 12 gute Gründe für Zuwanderung

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Ansprechpartner

Gastbeitrag, 23. Januar 2017

Tobias Hentze auf n-tv.de Hohe Kosten für Flüchtlinge – Integration schafft WachstumArrow

Die Integration der Flüchtlinge wird teuer. Aber langfristig könnte Deutschland von der Zuwanderung profitieren - und nebenbei eine oft gestellte Forderung anderer Länder erfüllen. Ein Gastbeitrag von IW-Steuerökonom Tobias Hentze auf n-tv.de. mehr

Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 19. Januar 2017

Arbeitsmarkt Mehr Flüchtlinge in BoomregionenArrow

Immer mehr Flüchtlinge finden einen Job, doch die Integration in den Arbeitsmarkt läuft noch nicht optimal. Das liegt auch daran, dass Flüchtlinge nicht dort wohnen, wo Arbeitskräfte fehlen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das muss sich ändern. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr