Mehr Wachstum durch bessere Integration Image
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Bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund sind es 7 Prozent. Gelingt es in den kommenden Jahren, die Bildungsunterschiede zwischen Migranten und Nichtmigranten durch eine bessere Integration zumindest zu halbieren, würde auch die deutsche Wirtschaft wachsen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) könnte das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2030 bereits um 38 Milliarden gestiegen sein, wenn die Bildungsunterschiede schrumpfen würden.

Um diese sogenannte Integrationsrendite zu erreichen, ist vor allem die Bildungspolitik gefragt. Die Förderung sollte bereits bei den Kleinsten beginnen – etwa ein Drittel der unter 5-jährigen Kinder hat ausländische Wurzeln. Ein Ausbau von Krippen, Kita und Ganztagsschulen sowie mehr Schulautonomie und eine individuelle Förderung von Problemfällen könnten so manche Bildungslücken schließen. Nötig sind zudem eine bessere Fortbildung und eine zielorientierte Vergütung für Lehrer.

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

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Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr

16. Januar 2017

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