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Nach wie vor besuchen deutlich weniger Zuwanderer- als einheimische Kinder Krippen und Kindergärten. In der Grundschule zeigen sie schlechtere Leistungen. Ein besonderes Problem: Die im Kindesalter entstandenen Wissenslücken werden im weiteren Verlauf der Schullaufbahn größer, wenn man nicht rechtzeitig gegensteuert. Zudem sind in Deutschland Sprachkenntnisse und Schulleistungen der in Deutschland geborenen Einwandererkinder sogar schlechter als die der selbst Zugewanderten.

Eine Förderung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund lohnt sich, wie eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt. Mehr Betreuungsangebote, eine bessere Sprachförderung und individuelle Unterstützung in der Schule sowie bei der beruflichen Ausbildung können dem Staat auf lange Frist eine Rendite von 12 Prozent bringen."

Flüchtlinge
IW-Nachricht, 25. August 2016

Flüchtlinge Sprachkenntnisse sind der SchlüsselArrow

Die Integration von Flüchtlingen in das deutsche Bildungssystem wird nicht billig. Dennoch sollte die Politik mehr Geld in die Sprachförderung stecken, denn nur mit guten Deutschkenntnissen haben Flüchtlinge eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, wie aktuelle Studien zeigen. Dafür muss aber auch das Personal in Schulen und Kitas besser geschult werden. mehr

Hubertus Bardt im Handelsblatt
Gastbeitrag, 1. August 2016

Hubertus Bardt im Handelsblatt Angst essen Wohlstand aufArrow

Unsere Weltoffenheit darf weder durch Ängste und Sorgen noch durch Abschottung zerstört werden, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastkommentar fürs Handelsblatt. mehr