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War im Jahr 2005 noch gut ein Viertel der ausländischen Erwerbsbevölkerung in Deutschland ohne Job, ist die Quote bis 2010 auf rund 15 Prozent gesunken. Damit ist sie aber immer noch rund doppelt so hoch wie die Arbeitslosigkeit bei der deutschen Bevölkerung (7,7 Prozent). Und auch die Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund ist mit gut 61 Prozent immer noch mehr als 10 Prozentpunkte niedriger als die Erwerbstätigenquote von Menschen ohne Migrationshintergrund.

Immerhin gibt es auch Fortschritte bei der Bildung: So sank beispielsweise die Zahl der 18- bis 25 Jährigen Migranten ohne Schulabschluss von 5,1 Prozent im Jahr 2005 auf 4,4 Prozent im Jahr 2010. Doch die Unterschiede gegenüber Menschen ohne Migrationshintergrund sind auch hier noch enorm: Nur 1,6 Prozent der einheimischen Schüler blieben 2010 ohne Abschluss.

Die Politik kann sich also nicht auf den besser gewordenen Zahlen ausruhen – weitere Anstrengungen notwendig, vor allem im Bildungsbereich. Investitionen in eine bessere Qualifikation von Menschen mit Migrationshintergrund lohnen sich auch gesamtwirtschaftlich, wie eine Studie des IW gezeigt hat (Integrationsrendite: IconDownload | PDF).

9. September 2016

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Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de

Flüchtlinge
IW-Nachricht, 25. August 2016

Flüchtlinge Sprachkenntnisse sind der SchlüsselArrow

Die Integration von Flüchtlingen in das deutsche Bildungssystem wird nicht billig. Dennoch sollte die Politik mehr Geld in die Sprachförderung stecken, denn nur mit guten Deutschkenntnissen haben Flüchtlinge eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, wie aktuelle Studien zeigen. Dafür muss aber auch das Personal in Schulen und Kitas besser geschult werden. mehr