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Das Statistische Bundesamt zählt die Abschlüsse – und damit auch doppelt: Wer 2005 seinen Bachelor und 2008 den aufbauenden Master absolviert, gilt in beiden Jahren als „neuer“ Absolvent. Solange Diplomabschlüsse dominierten, gab es kaum einen Unterschied zwischen Personen- und Abschlusszahlen, höchstens, wenn der Dipl.-Ing. noch promovierte. Seit Einführung der neuen Abschlüsse bleiben jedoch 60 Prozent der Fachhochschul-Ingenieure nach dem Bachelor in der FH, meist für einen Masterstudiengang. Von den Uni-Kommilitonen sind es sogar 87 Prozent, die noch mal draufsatteln – typischerweise ebenfalls den Master.

Bereinigt man die Statistik um diese Tatsachen und um Promotionen, so ist die Zahl der Ingenieursabsolventen zwischen 2005 und 2008 um lediglich 16 Prozent gestiegen – und damit deutlich weniger als im akademischen Durchschnitt. Entsprechend ist der Anteil der Ingenieure an allen Absolventen weiter gesunken und erreichte im Jahr 2008 einen neuen Tiefststand von nur noch 16 Prozent.

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