Informatiker Image
Quelle: Fotolia

Bei der Arbeitsmarktkrise des Jahres 2003 kamen mit knapp 70.000 noch mehr als doppelt so viele Arbeitslose auf lediglich 25.000 offene Stellen. Speziell für Informatiker ist der positive Trend jedoch nicht auf demografische Effekte zurückzuführen. Da die Informatik eine sehr junge Wissenschaft ist, sind lediglich 3 Prozent aller ausgebildeten Informatiker in Deutschland älter als 55 Jahre, über 25 Prozent sind hingegen 30 Jahre alt oder sogar jünger. Entsprechend wenige Stellen werden frei, weil ein Mitarbeiter altersbedingt den Hut nimmt. Maßgeblich für die anhaltende Nachfrage nach IT-Fachkräften ist vielmehr der Strukturwandel hin zu einer wissens- und forschungsintensiven Gesellschaft. Und nicht zuletzt ist die Informationstechnologie aus modernen Arbeitsprozessen nicht mehr wegzudenken.

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de

Handlungsbedarf in MINT-Fächern
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Christina Anger in der Fuldaer Zeitung Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind gegenwärtig deutlich mehr Stellen zu besetzen als Personen arbeitslos gemeldet sind. Vor diesem Hintergrund sind die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Erhebung keine gute Nachricht, schreibt IW-Bildungsökonomin Christina Anger in der Fuldaer Zeitung. mehr

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr