Höhere Einkommen Image
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Außerdem ist es gesellschaftlicher Konsens, dass ein immer größerer Teil der Bevölkerung durch Bildung in höhere, besser bezahlte Positionen aufsteigt. Die DIW-Berechnungen dokumentieren eine geringfügige Zunahme der Ungleichheit, die es im langfristigen Trend in Deutschland und in vielen anderen Ländern auch zweifellos gegeben hat. Dies liegt zum einen daran, dass hochqualifizierte Arbeitskräfte immer knapper werden und daher auch leichter höhere Löhne durchsetzen können. Auf der anderen Seite wird die Mittelschicht überwiegend dadurch dünner, dass aus unteren Einkommensschichten zu wenige den Sprung nach „oben“ schaffen.

Dies hat nicht zuletzt auch mit demografischen Trends zu tun. So erklärt beispielsweise der steigende Bevölkerungsanteil sowie die veränderte Einkommensposition von Alleinerziehenden und Personen mit Migrationshintergrund rund die Hälfte der Zunahme relativer Einkommensarmut seit Mitte der 1990er Jahre.

Gerade gezielte Investitionen in Bildung sind daher sehr vielversprechend. So können eine bessere frühkindliche Bildung und mehr Ganztagsschulen die Integration von Zuwanderern und ihren Kindern erleichtern und den Alleinerziehenden helfen, Familie und Beruf besser unter einem Hut zu bekommen.

Nicht zuletzt wirkt ein steigendes Bildungsniveau wachtumsbeschleunigend und schafft daher auch die Voraussetzungen für höhere Einkommenszuwächse.

Gastbeitrag, 27. Dezember 2016

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Tendenziell neigen insbesondere gutverdienende Menschen dazu, ihre Einkommensposition zu unterschätzen, wobei die Deutschen im internationalen Vergleich besonders pessimistisch sind. Ein Gastbeitrag von IW-Kommunikationsleiter Knut Bergmann und IW-Verteilungsforscherin Judith Niehues in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr

Armuts- und Reichtumsbericht
IW-Nachricht, 14. Dezember 2016

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Mittlerweile kursiert der Entwurf des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung im Internet. Der Bericht deutet auf viele positive Entwicklungen hin, dennoch werden in vielen Medien vor allem negative Befunde betont. Das ebenfalls dokumentierte Auseinanderdriften von gefühlter und messbarer Realität dürfte sich dadurch weiter verstärken. mehr

Regionale Armut
IW-Pressemitteilung, 5. Dezember 2016

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Der Westen Deutschlands ist reich, der Osten arm – so pauschal läuft häufig die Armutsdebatte. Tatsächlich aber stehen vor allem westdeutsche Städte schlecht da, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr