Hochqualifizierte Image
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Kompetenzen sind wichtiger als formale Abschlüsse. Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt denn auch, dass beispielsweise der Anteil der hochqualifizierten Bevölkerung in Deutschland bei den jungen Erwachsenen sogar höher als in den USA ist. So liegt die Bundesrepublik mit einem Anteil von 26 Prozent Hochkompetenter im Alter zwischen 25 und 29 vor den USA mit einem Anteil von 21 Prozent – nur hat nicht jeder kluge Kopf hierzulande einen Hochschulabschluss. So gibt es viele Jugendliche, die sich statt für den Hörsaal für eine Berufsausbildung im dualen System entscheiden.

Außerdem neigt man besonders im Blick auf die USA dazu, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, da es junge Menschen in Übersee leichter haben, ein Studium zu beginnen. Wenn in Deutschland die gleichen Mindestanforderungen an einen Studienanfänger gestellt würden wie in den USA, gäbe es an deutschen Unis und FHs laut der IW-Studie doppelt so viele Erstsemester wie im Moment.

Dennoch besteht Handlungsbedarf von der Nordsee bis zu den Alpen. Vor allem Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker werden händeringend gesucht. Daher möchte die Kultusministerkonferenz auch Personen ohne Abitur, die eine abgeschlossene Berufsausbildung und zwei Jahre Erfahrung im Job haben, den fachgebundenen Hochschulzugang besser als bisher ermöglichen. Dafür müssen die Kandidaten einen Test bestehen. Diese Hürde dürfte nach IW-Berechnungen mehr als ein Fünftel der beruflichen Qualifizierten überspringen können.

IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr