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Wie viele Sanktionen ausgesprochen werden, hängt von drei Faktoren ab: 1. von der Zahl der Hilfeempfänger, die gegen gesetzliche Pflichten verstoßen; 2. von der Intensität, mit der sich die Job-Center um die Hilfeempfänger kümmern und 3. von der Zahl der Job-Angebote, die die Fallmanager den Arbeitslosen machen können.

Bei den beiden letzten Faktoren hat sich einiges getan: Arbeitslosengeld-II-Empfänger können mittlerweile intensiver betreut werden – ihre Zahl ist seit 2008 von 5 Millionen auf gegenwärtig nur noch 4,3 Millionen gesunken. Außerdem haben die Job-Center aufgrund der guten Arbeitsmarktlage mehr Angebote, die sie den Arbeitslosen unterbreiten können.

Aus diesen Gründen steigt die Zahl der Sanktionen in Zeiten des wirtschaftlichen Booms traditionell an, während sie in der Rezession zurückgeht. Und noch etwas andere sollte bei der Bewertung der Sanktionen nicht falsch interpretiert werden: Zwar wurden die meisten Sanktionen für Meldeversäumnisse verhängt und nicht wegen der Weigerung, ein Arbeitsangebot anzunehmen. Doch hinter dem Versäumnis, beim Job-Center überhaupt vorstellig zu werden, kann sich durchaus verbergen, dass sich ein Arbeitsloser weigert, ein Job-Angebot anzunehmen.

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20. September 2016

Bundesländer-Vergleich Bayern boomt, NRW schwächeltArrow

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de