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So dürften etwa die Änderungen in der Steuergesetzgebung mehr Einnahmen bringen und die Steuerehrlichkeit der Hellenen verbessern. Denn wo strenger kontrolliert wird, steigt die Gefahr, entdeckt zu werden. Allerdings haben gerade die zahlungskräftigen Griechen längst ins Ausland gebracht – vorzugsweise in den Alpenraum.

Leider vermisst man bislang ein klares Zeichen der politischen Glaubwürdigkeit. Papademos spricht zwar vom notwendigen Verzicht der Griechen, vornehmlich durch Lohnkürzungen. Nur müsste eben auch die Politik mitziehen. Beispielsweise könnten die griechischen Abgeordneten auf einige ihrer zahlreichen Vergünstigungen verzichten. Dies wäre zwar ökonomisch kein entscheidender Beitrag zur Lösung der Schuldenkrise, sehr wohl aber eine moralische Unterstützung für das griechische Volk.

23. Februar 2017

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Am 15. März wählen Deutschlands Nachbarn ein neues Parlament. Eigentlich hätten die Niederländer allen Grund, die amtierende Regierung zu bestätigen – schließlich ist die wirtschaftliche Lage gut. Doch die Wähler treibt ein anderes Thema um. mehr auf iwd.de

Maastricht ebnet Weg zum Euro: Ein Vertrag mit Schwächen
Gastbeitrag, 7. Februar 2017

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Heute vor 25 Jahren wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Er war ein Meilenstein auf dem Weg zur EU in ihrer heutigen Form und auch zum Euro. Doch für Partystimmung sorgt das Jubiläum nicht. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Berthold Busch auf n-tv.de. mehr