Gas Image
Quelle: pioregur Fotolia

Nur 14 Prozent des Gases stammen aus Deutschland selbst. Den größten Anteil steuert mit 37 Prozent Russland bei. Norwegen und die Niederlande folgen mit 26 beziehungsweise 19 Prozent. Das Gas kommt heute fast ausschließlich über Pipelines nach Deutschland – und neue sind bereits in Planung. So beginnen aktuell die Bauarbeiten für die neuen Rohre von Nord Stream durch die Ostsee; geplant sind South Stream durch das Schwarze Meer und Nabucco vom Kaukasus durch die Türkei. Gasspeicher, bessere Netze in Europa und Flüssiggastransport können ebenfalls dafür sorgen, dass kurzfristige Ausfälle, wie sie durch den russisch-ukrainischen Gasstreit mehrfach aufgetreten sind, keine Versorgungsengpässe mehr auslösen.

Eine sichere Versorgung ist wichtig. Schließlich spielt Erdgas eine immer größere Rolle bei der Energieversorgung Deutschlands. Knapp 22 Prozent der Energie stammen inzwischen aus Gas. Bei der Stromerzeugung ist der Gasanteil auf zuletzt fast 13 Prozent gestiegen. Anfang der 1990er Jahre waren es gerade einmal 6 Prozent. Zudem wird kaum ein Neubau heute ohne Gasheizung errichtet.

Russland-Sanktionen
IW-Nachricht, 8. September 2016

Russland-Sanktionen Sorgen um die deutsche Wirtschaft sind unbegründetArrow

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Zwar ist das Land nach wie vor ein wichtiger Handelspartner für die deutsche Wirtschaft. Doch die fortdauernden Sanktionen dürften ihr nicht schaden. mehr

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 29. August 2016

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein KompendiumArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

Gutachten
Gutachten, 7. Juli 2016

Cornelius Bähr / Roman Bertenrath / Thilo Schaefer Wirtschaftliche Folgen des neuen Widerrufrechts im HeizölfernabsatzArrow

In dem Gutachten für den UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen untersuchen die IW-Forscher, wie sich eine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs auf den Heizölmarkt auswirkt und inwiefern wirtschaftlich Risikopotential durch das Urteil entstanden ist. mehr