Frauenquote Image
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Doch verbindliche Besetzungsquoten lösen nicht die Ursachen für eine unterproportionale Vertretung von Frauen in Führungspositionen auf: Frauen entscheiden sich bei der Berufswahl seltener als Männer für technische Berufe, was den Kreis weiblicher Anwärterinnen auf Führungspositionen, die technische Qualifikationen mitbringen sollen, beschränkt. Auch Erwerbsunterbrechungen und reduzierte Arbeitszeiten in einer Phase, in der das Fundament für den beruflichen Aufstieg gelegt wird, erweisen sich als Handikap beim Erklimmen der Karriereleiter.

Eine starre Frauenquote hebelt den Grundsatz aus, dass für die Besetzung von Führungspositionen die vorhandenen Kompetenzen und bislang gezeigten Leistungen ausschlaggebend sein sollten und nicht die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht. Dass die Unternehmen zudem längst für die Geschlechterfrage sensibilisiert sind, zeigt ein Vorschlag vom vergangenen Herbst: Die 30 DAX-Unternehmen haben schon vor einigen Monaten eine freiwillige Selbstverpflichtung vorgestellt, mit der sie sich realistische, unternehmensspezifische und messbare Ziele zur Steigerung des Frauenanteils in Führungsfunktionen setzen.

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7. Dezember 2016

Gender Gap Skandinaviern gelingt die Gleichstellung am bestenArrow

Selbst die seit elf Jahren amtierende Kanzlerin Angela Merkel konnte die Chancengleichheit hierzulande nicht nachhaltig befördern: Im aktuellen Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums rutschte Deutschland innerhalb von zehn Jahren vom respektablen Platz 5 auf Platz 13 ab. mehr auf iwd.de

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr