Frauenquote Image
Quelle: Minerva Studio Fotolia

Doch verbindliche Besetzungsquoten lösen nicht die Ursachen für eine unterproportionale Vertretung von Frauen in Führungspositionen auf: Frauen entscheiden sich bei der Berufswahl seltener als Männer für technische Berufe, was den Kreis weiblicher Anwärterinnen auf Führungspositionen, die technische Qualifikationen mitbringen sollen, beschränkt. Auch Erwerbsunterbrechungen und reduzierte Arbeitszeiten in einer Phase, in der das Fundament für den beruflichen Aufstieg gelegt wird, erweisen sich als Handikap beim Erklimmen der Karriereleiter.

Eine starre Frauenquote hebelt den Grundsatz aus, dass für die Besetzung von Führungspositionen die vorhandenen Kompetenzen und bislang gezeigten Leistungen ausschlaggebend sein sollten und nicht die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht. Dass die Unternehmen zudem längst für die Geschlechterfrage sensibilisiert sind, zeigt ein Vorschlag vom vergangenen Herbst: Die 30 DAX-Unternehmen haben schon vor einigen Monaten eine freiwillige Selbstverpflichtung vorgestellt, mit der sie sich realistische, unternehmensspezifische und messbare Ziele zur Steigerung des Frauenanteils in Führungsfunktionen setzen.

Ansprechpartner

7. September 2016

Interview zu Führungskompetenz „Vorsicht vor Speichelleckern“Arrow

Der Ex-Personalvorstand der Telekom, Thomas Sattelberger, gilt als Koryphäe für Fragen guter Unternehmensführung. Im iwd-Interview benennt er die drei größten Fehler, die Führungskräfte machen können. mehr

6. September 2016

Führungskompetenz Ein guter Chef ist ein guter CoachArrow

Erfolg und Leistungskultur eines Unternehmens stehen und fallen mit der Führungskompetenz der Vorgesetzten und des Managements. Je besser es Führungskräften gelingt, die Mitarbeiter zu mobilisieren, desto erfolgreicher ist die Firma. mehr auf iwd.de

IW-Report
IW-Report, 5. September 2016

Christiane Konegen-Grenier / Beate Placke Fünf gute Gründe für ein Auslandsstudium Arrow

Welchen Stellenwert Auslandserfahrung auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat, haben der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer gemeinsamen Studie untersucht. mehr