Frauen in der Wissenschaft Image
Quelle: Fotolia

Wie ein Fachgespräch im Bundestag jetzt zeigte, geht es auch bei der Karriere als Wissenschaftlerin um Zielquoten und um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Handlungsdruck ist groß. Denn je höher die Karrierestufe, desto kleiner der Frauenanteil: Bei den Abschlussexamen liegt er bei 52 Prozent, bei den Promotionen immerhin noch bei 44 Prozent, bei den Professuren aber nur noch bei 19 Prozent.

Die im Bundestag angehörten Experten befürworten mehrheitlich die 2008 entwickelten „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen jeweils für ihre Einrichtung nachweisen, dass sich die Frauenanteile vom Studienbeginn angefangen bis hin zur Professur nicht mehr drastisch verringern. Dazu soll jede Einrichtung spezifische Zielquoten definieren. Werden diese nicht erreicht, so verschlechtern sich die Aussichten auf Drittmittel von der DFG. Der Wissenschaftsrat fordert darüber hinaus eine Verknüpfung mit der Vergabe von Landesmitteln.

Einig ist man sich, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden muss. Dazu zählen für den Wissenschaftsrat nicht zuletzt berechenbare Karrierewege statt einer Vielzahl befristeter Verträge.

Ansprechpartner

Menschen mit Behinderung
IW-Nachricht, 2. Dezember 2016

Menschen mit Behinderung Zentrale Anlaufstelle fehltArrow

Am 3. Dezember wird zum 24. Mal der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ begangen. Fast jede zehnte Person in Deutschland ist schwerbehindert, doch abgehängt sind sie deshalb nicht: Für die deutsche Wirtschaft ist die Integration behinderter Menschen vielfach selbstverständlich. Die Politik könnte sie dabei allerdings noch besser unterstützen. mehr

1. Dezember 2016

MINT-Arbeitsmarkt Auf Zuwanderer angewiesenArrow

In Deutschland ist Personal in MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) seit Jahren knapp. Ohne die ausländischen Beschäftigten wäre die Fachkräftelücke sogar noch größer. Zur Verbesserung der Lage braucht es eine gezielte Zuwanderungspolitik. mehr auf iwd.de

Veranstaltung
Veranstaltung, 22. November 2016

Kick-off Veranstaltung ZEITREICH Zielkonflikte in der betrieblichen Arbeitszeitpolitik lösenArrow

Mit der Kick-off Veranstaltung startet das Projekt ZEITREICH in die erste Projektphase, in der Geschäftsleitungen und Personalverantwortliche auf der einen sowie Betriebs- und Personalräte auf der anderen Seite in ausgewählten Modellbetrieben neue Zeitmodelle entwickeln, erproben und einführen, die für beide Seiten von Vorteil sind. mehr