Frauen in der Wirtschaft Image
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Unternehmen haben ein hohes Eigeninteresse daran, Führungspositionen mit solchen Personen zu besetzen, von denen sie aufgrund ihrer nachgewiesenen Qualifikationen, ihrer Arbeitsleistungen, ihres Arbeits- und Führungsverhaltens überzeugt sind, dass diese als Top-Manager den wirtschaftlichen Erfolgs der Firma nachhaltig sichern. Das Geschlecht als solches spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

Frauen wählen aber weiterhin seltener als Männer technische Berufe, wodurch der Kreis weiblicher Anwärterinnen auf Führungspositionen dort sehr klein ist, wo technische Qualifikationen vorausgesetzt werden. Wer sich für Führungsaufgaben in den höchsten Entscheidungsgremien bewerben möchte, muss sich hierfür durch den sukzessiven Aufstieg auf beruflichen oder unternehmensinternen Karriereleitern qualifiziert haben. Dies gilt insbesondere in großen Konzernen.

Erwerbsunterbrechungen und kürzere Arbeitszeiten in einer Phase, in der das Fundament für den beruflichen Aufstieg gelegt wird, erweisen sich als Handikap. Frauen gelangen daher seltener als Männer auf die Stufen einer Karriereleiter, auf welchen Kandidatinnen und Kandidaten für das Top-Management gesucht werden.

Gleichwohl werden Frauen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung – bei der Gewinnung von Führungskräftenachwuchs in Zukunft eine größere Rolle spielen. Zwei Drittel der deutschen Unternehmen beschäftigen sich bereits aktiv mit diesem Thema. Betriebliche Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gezielte Angebote zur Karriereförderung stehen bei vielen Unternehmen auf der personalpolitischen Agenda.

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7. Dezember 2016

Gender Gap Skandinaviern gelingt die Gleichstellung am bestenArrow

Selbst die seit elf Jahren amtierende Kanzlerin Angela Merkel konnte die Chancengleichheit hierzulande nicht nachhaltig befördern: Im aktuellen Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums rutschte Deutschland innerhalb von zehn Jahren vom respektablen Platz 5 auf Platz 13 ab. mehr auf iwd.de

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr