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Investitionen in Forschung und Entwicklung sind einer der wichtigsten Treiber von Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Entsprechend hat sich die Europäische Union im Jahr 2000 zum Ziel gesetzt, die gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung europaweit auf durchschnittlich 3 Prozent anzuheben, davon sollte die Wirtschaft 2 Prozentpunkte, der Staat 1 Prozentpunkt stemmen. Daten des Stifterverbands zeigen, dass Deutschland seine FuE-Quote kontinuierlich von 2,45 Prozent im Jahr 2000 auf 2,98 Prozent seiner Wirtschaftsleistung im Jahr 2012 erhöht hat. So schön, so gut.

Langfristig sollte sich Deutschland bei den Forschungszielen jedoch nicht an europäischen Maßstäben orientieren, denn mit Korea (4,02 Prozent) oder Japan (3,38 Prozent) ist die internationale Konkurrenz im Technikbereich noch ein ganzes Stück entfernt. Und angesichts einer beispiellosen FuE-Dynamik wird auch China in einigen Jahren in die Weltspitze vorstoßen. Entsprechend unverständlich ist es daher, dass die Einführung einer steuerlichen FuE-Förderung in den laufenden Koalitionsverhandlungen wie bereits in der Vergangenheit auf Eis gelegt wurde.

Ansprechpartner

5. Januar 2017

Forschungsausgaben Aller guten Dinge sind 3,5Arrow

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr denn je in Forschung und Entwicklung investiert. Doch um zur internationalen Spitze aufzuschließen, reicht das gesamtwirtschaftliche Engagement noch nicht aus. Die Bundesregierung wäre deshalb gut beraten, endlich eine steuerliche Forschungsförderung auf den Weg zu bringen. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 12. Dezember 2016

Klaus-Heiner Röhl on INSMEblog A new culture encouraging entrepreneurship could trigger more start-upsArrow

Start-ups and innovative entrepreneurs are drivers of economic growth in regions and nations. But European regions show a rather low number of successful high growth start-ups compared to the United States. A contribution by Economist Klaus-Heiner Röhl on the Blog of the International Network for Small and Medium Sized Enterprises (INSME). mehr

12. Dezember 2016

M+E-Strukturbericht Das Wissen entscheidetArrow

Humankapital, Forschung und Entwicklung, wissensintensive Tätigkeiten – mit diesen Zutaten erwirtschaften hochentwickelte Länder wie Deutschland ihren Wohlstand. Für die Metall- und Elektro-Industrie sind sie neben handfesten Rohstoffen wie Öl, Metall und Seltenen Erden von besonderer Bedeutung. mehr auf iwd.de