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Investitionen in Forschung und Entwicklung sind einer der wichtigsten Treiber von Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Entsprechend hat sich die Europäische Union im Jahr 2000 zum Ziel gesetzt, die gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung europaweit auf durchschnittlich 3 Prozent anzuheben, davon sollte die Wirtschaft 2 Prozentpunkte, der Staat 1 Prozentpunkt stemmen. Daten des Stifterverbands zeigen, dass Deutschland seine FuE-Quote kontinuierlich von 2,45 Prozent im Jahr 2000 auf 2,98 Prozent seiner Wirtschaftsleistung im Jahr 2012 erhöht hat. So schön, so gut.

Langfristig sollte sich Deutschland bei den Forschungszielen jedoch nicht an europäischen Maßstäben orientieren, denn mit Korea (4,02 Prozent) oder Japan (3,38 Prozent) ist die internationale Konkurrenz im Technikbereich noch ein ganzes Stück entfernt. Und angesichts einer beispiellosen FuE-Dynamik wird auch China in einigen Jahren in die Weltspitze vorstoßen. Entsprechend unverständlich ist es daher, dass die Einführung einer steuerlichen FuE-Förderung in den laufenden Koalitionsverhandlungen wie bereits in der Vergangenheit auf Eis gelegt wurde.

Ansprechpartner

24. November 2016

Türkei Zurückbesinnen statt weitermachenArrow

Immer intensiver diskutiert die Europäische Union, ob sie die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen sollte. Doch nicht nur deshalb wäre die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan gut beraten, ihren politischen Kurs zu korrigieren: Mit ihm schickt sie sich an, alles zu zerstören, was sie in den vergangenen Jahren für die Türkei erreicht hat. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 22. November 2016

IW-Forschungsgruppe Konjunktur Eskalierende Unsicherheit lähmt Investitionen – IW-Konjunkturprognose Herbst 2016Arrow

Die wirtschaftliche und politische Unsicherheit hat im Jahresverlauf 2016 noch einmal deutlich zugenommen. Neben den Wachstumsproblemen in großen Schwellenländern und der noch nicht gelösten Schulden- und Strukturprobleme in Europa haben der angekündigte Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU und der Wahlausgang in den USA für eine nochmals geringere Planungssicherheit in den Unternehmen gesorgt. mehr

2. November 2016

Diversität Diversity hat gute und schlechte SeitenArrow

Wenn sich die Belegschaft aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammensetzt, ist das per se weder positiv noch negativ für den Erfolg eines Unternehmens. Ein durchdachtes Diversity Management ist entscheidend, um die Vielfalt produktiv nutzen zu können. mehr auf iwd.de