Detroit ist pleite – das Ruhrgebiet bald auch? Image
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Denn in Deutschland kann eine Stadt nicht einfach Pleite gehen: Generell springen in Deutschland die Bundesländer ein, wenn eine Kommune in Finanznot gerät. Im Gegenzug verliert die Kommune dann aber ihre finanzielle Autonomie. In Nordrhein-Westfalen ist die Not besonders groß. Deshalb hat die rot-grüne Landesregierung ein Nothilfeprogramm aufgestellt, das den ärmsten Städten und Gemeinden unter die Arme greift.

Wirklich förderlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld ist das allerdings nicht: So bekommen Oberhausen und Wuppertal aktuell Geld vom Land. Die Stadt Essen hat indes so tiefe Einschnitte in ihrem Haushalt gemacht, dass sie jetzt bei den Finanzhilfen durch die Landesregierung leer ausgeht. Es besteht also ein Anreiz, nicht zu viel zu sparen, um in den Genuss der Unterstützung durch das Land zu kommen, das bekanntlich selbst ebenfalls hochverschuldet ist.

Deutschlandweit sind die Unterschiede bei der Verschuldung sehr groß – zwischen den Bundesländern, aber auch innerhalb: Während beispielsweise Köln als größte NRW-Kommune tief in den Miesen steht, ist die Landeshauptstadt Düsseldorf nahezu schuldenfrei.

Ansprechpartner

Zuwanderung in die Großstädte
Gutachten, 7. Februar 2017

Philipp Deschermeier / Ralph Henger / Björn Seipelt / Michael Voigtländer Zuwanderung in die Großstädte und resultierende WohnungsnachfrageArrow

Die Nachfrage nach Wohnraum in den deutschen großen Städten ist nach wie vor hoch. Ursächlich dafür ist die starke Zuwanderung sowohl aus dem Ausland als auch dem Inland. Allerdings gelingt es den Großstädten nicht, genügend zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, um die Nachfrage zu bedienen. mehr

6. Februar 2017

Europäische Währungsunion 25 Jahre Vertrag von MaastrichtArrow

Seit Jahren schlittert die Europäische Union von einer Krise in die andere – vorläufiger Höhepunkt war das Brexit-Votum im vergangenen Jahr. Doch trotz aller Widrigkeiten: Die Mehrheit der Europäer hält den Euro für eine gute Sache. mehr auf iwd.de

IW-Report
IW-Report, 19. Dezember 2016

Tobias Hentze Versorgungsfonds des Landes Schleswig-HolsteinArrow

Die Errichtung des „Versorgungsfonds des Landes Schleswig-Holstein“ zum 1. Januar 2018 und die Konzentration auf eine einzige unterstützende Finanzierungsquelle für die Versorgungslasten ist ein sinnvoller Schritt. Stellungnahme zur schriftlichen Anhörung des Finanzausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Errichtung eines Versorgungsfonds. mehr