Familienpolitik Image
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Dank des Elterngeldes können sich Vater und Mutter die betreuungsintensive Zeit nach der Geburt des Nachwuchses besser teilen. Und beide bleiben nicht lange ihrem Arbeitsplatz fern. Dadurch geht weniger berufsbezogenes Wissen und Qualifikationen verloren. Zudem sorgt das Elterngeld dafür, dass besonders Frauen der Kinder wegen nicht auf einen Job verzichten müssen. Ergänzend hierzu ist es wichtig, das Angebot an Kinderbetreuung zu erweitern – sowohl in den Kindertagesstätten als auch durch den Ausbau von Ganztagsschulen. Familienunterstützende Dienstleistungen wie zum Beispiel Haushaltshilfen runden eine wachstumsorientierte Familienpolitik ab.

Finanzierbar für den Staat sind diese Maßnahmen allemal: Auf der einen Seite werden in den kommenden Jahren aufgrund der sinkenden Kinderzahlen der Vergangenheit im Familienbudget Mittel im zweistelligen Milliardenbereich frei, die in mehr Kitas und Ganztagsschulen investiert werden können. Auf der anderen Seite profitiert der Staat später von einer höheren Wirtschaftsleistung – beispielsweise durch steigende Steuereinnahmen.

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de

Unternehmensinsolvenzen
IW-Pressemitteilung, 2. August 2016

Unternehmensinsolvenzen Weniger Pleiten, weniger InnovationArrow

Immer weniger Unternehmen in Deutschland gehen bankrott. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer neuen Studie: Seit über zehn Jahren sinkt die Zahl der zahlungsunfähigen Firmen. Doch der Erfolg ist nicht gleichmäßig verteilt – NRW verliert den Anschluss. mehr