Gutschein statt Bares Image
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Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Betreuungsinfrastruktur für Kinder schlecht da. Nur mit mehr Kitas, Tagesmüttern und Co. ließen sich Familie und Beruf besser vereinbaren und frühkindliche Bildung unterstützen. Durch Betreuungsgutscheine könnte die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, gleichzeitig bekämen die Eltern eine stärkere Stimme. Sie könnten Angebote frei wählen und durch ihren Gutschein mitbestimmen. So kann eine vielfältige Trägerschaft von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Musikschulen und lokalen Initiativen vor Ort entstehen. Würde das Betreuungsgeld jedoch bar ausgezahlt, würde sich nicht viel ändern an der bisherigen Misere. Nur bei Geldleistungen und Steuervorteilen läge Deutschland im internationalen Vergleich wahrscheinlich noch weiter vorn, als es sowieso schon der Fall ist. Handlungsbedarf besteht an anderer Stelle.

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr

18. Juli 2016

Geburten Unehelich – na und?Arrow

Mittlerweile kommt rund jedes dritte Kind in Deutschland nichtehelich auf die Welt. Vor allem im Osten sind Mütter häufig unverheiratet – wesentlich öfter als im Westen. Und überraschenderweise erblicken die meisten West-Babys mit unverheirateten Eltern nicht in den großen Städten das Licht der Welt, sondern in eher ländlichen Regionen. mehr auf iwd.de

Gutachten
Gutachten, 28. Juni 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016Arrow

In dem Gutachten für das Bundesfamilienministerium zeigen die IW-Forscher personalpolitische Maßnahmen für eine familienfreundliche Arbeitswelt auf und betrachten sie im Zeitvergleich. mehr