Betreuung statt Geld Image
Quelle: Fotolia

Immerhin, Deutschland holt auf: Laut Statistischem Bundesamt lag die Betreuungsquote für unter Dreijährige im Jahr 2006 noch bei 13,6 Prozent, stieg dann 2007 auf 15,5 Prozent und 2008 auf 17,7 Prozent. Das erklärte Ziel des Gesetzgebers ist es allerdings, bis zum Jahr 2013 eine bundesweite Quote von 35 Prozent zu erreichen. Mit dem aktuellen Tempo des Ausbaus würde es allerdings ein Jahr länger dauern.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt nimmt die deutsche Familienförderung über Steuervorteile oder Geldleistungen bereits einen internationalen Spitzenplatz ein - bei der Kleinkindbetreuung aber hinkt die Bundesrepublik hinterher. Deshalb wäre es wichtig, statt einer weiteren finanziellen Förderung die Kita-Ausbaupläne rascher voranzutreiben. Denn eine gute Infrastruktur verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, vermeidet Kinderarmut und stärkt langfristige Wachstumskräfte.

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr

18. Juli 2016

Geburten Unehelich – na und?Arrow

Mittlerweile kommt rund jedes dritte Kind in Deutschland nichtehelich auf die Welt. Vor allem im Osten sind Mütter häufig unverheiratet – wesentlich öfter als im Westen. Und überraschenderweise erblicken die meisten West-Babys mit unverheirateten Eltern nicht in den großen Städten das Licht der Welt, sondern in eher ländlichen Regionen. mehr auf iwd.de

Gutachten
Gutachten, 28. Juni 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016Arrow

In dem Gutachten für das Bundesfamilienministerium zeigen die IW-Forscher personalpolitische Maßnahmen für eine familienfreundliche Arbeitswelt auf und betrachten sie im Zeitvergleich. mehr