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Das Engagement der Firmen ist verständlich: Acht von zehn Unternehmen sehen im Thema Familienfreundlichkeit einen bedeutenden Faktor für den unternehmerischen Erfolg – auch im Wettbewerb um Fachkräfte. Den individuellen Ansprüchen und Erfordernissen ihrer Mitarbeiter versuchen die Firmenlenker zu entsprechen, indem sie individualisierte Arbeitszeitmodelle und Vertrauensarbeitszeit anbieten. Dabei dienen zwar zunächst die betriebliche Notwendigkeiten als Orientierungsrahmen, wenn die konkreten Arbeitszeiten festgelegt werden. Doch die Mitarbeiter haben in rund zwei Dritteln der Unternehmen die Möglichkeit, mitzugestalten, wann und wie genau sie arbeiten. Die Unternehmen gehen dabei laut Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit auch auf Wünsche der Mitarbeiter ein, wenn diese Arbeitszeiten verlängern oder verkürzen wollen.

Sonderauswertung des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2013

Oliver Stettes: Auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Arbeitswelt

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Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern
IW-Kurzbericht, 17. Januar 2017

Holger Schäfer / Jörg Schmidt Arbeitszeitwünsche von Frauen und MännernArrow

Frauen und Männer haben unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Umfangs ihrer Arbeitszeit. Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verdeutlicht, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Ursache für divergierende Arbeitszeitwünsche darstellt. Allerdings unterscheiden sich die Wunscharbeitszeiten auch bei Frauen und Männern ohne Betreuungspflichten noch deutlich. mehr

Interview, 5. Januar 2017

Oliver Stettes in AKTIV "Die Politik sollte mutiger sein"Arrow

Das Arbeitszeitgesetz von 1994 ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Deshalb hat das Arbeitsministerium Pläne für eine Reform vorgelegt. Für IW-Arbeitsmarktexperte Oliver Stettes gehen die nicht weit genug. Die Wirtschaftszeitung AKTIV sprach darüber mit dem Arbeitsmarktexperten im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr

Gastbeitrag, 29. Dezember 2016

Christoph Schröder in der Fuldaer Zeitung Mindestlohn belastet den ArbeitsmarktArrow

Zwei Jahre nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zieht Christoph Schröder, Experte für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, in einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung eine ernüchternde Bilanz. mehr