Familienfreundliche Metallbetriebe Image
Quelle: Fotolia

Insgesamt 67 Prozent der Betriebsräte gaben der Gewerkschaft zu Protokoll, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in ihrem Betrieb ein „wichtiges“ oder „sehr wichtiges“ Thema ist. Dies deckt sich mit den Ergebnissen des IW-Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit aus dem Jahr 2010, demzufolge 72 Prozent der Geschäftsführer und Personalverantwortlichen in Metallbetrieben die Bedeutung des Themas Familienfreundlichkeit als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ für das Unternehmen einschätzten.

Die IG Metall zeigt sich in ihrer Studie überrascht, dass es bereits in jedem zehnten Metall-Unternehmen eine Betriebsvereinbarung zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ gibt und in weiteren 4 Prozent aktuell eine Betriebsvereinbarung ausgehandelt wird. Nach dem Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit gibt es sogar in 45 Prozent der Unternehmen entsprechende betriebliche Vereinbarungen oder Regelungen, die Teilbereiche wie die Arbeitszeit betreffen. Zusätzlich zu den schriftlichen Vereinbarungen, so die Studie der IG Metall, finden 62 Prozent der Betriebe individuelle Lösungen, wenn es Probleme gibt, Familie und Job unter einen Hut zu bringen.

Die Studie der IG Metall:
Iconhttp://www.igmetall.de/cps/rde/xbcr/SID-8A28CF29-1455A16B/internet/docs_ig_metall_xcms_177596__2.pdf

Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit des IW Köln:
Iconhttp://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/unternehmensmonitor-2010,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr