Familienfreundliche Arbeitszeiten Image
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In den meisten Unternehmen können die Mitarbeiter die Arbeitszeiten gemäß ihren familiären oder ehrenamtlichen Verpflichtungen mitgestalten. So gewähren inzwischen sechs von zehn Unternehmen ihren Beschäftigten bei den Arbeitszeiten viele Freiheiten. Kleine und mittlere Unternehmen sind hier besonders aktiv, so eine aktuelle Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Insgesamt betreiben zwei Drittel aller Unternehmen in Deutschland eine familienfreundliche Personalpolitik. Vor allem innovative und sehr erfolgreiche Unternehmen versuchen, ihren Mitarbeitern Brücken zu bauen – nicht zuletzt aus Eigennutz. Die Betriebe sehen, wie knapp die Fachkräfte werden: Dies gilt für Hochschulabsolventen ebenso wie für potenzielle Auszubildende. Da wird es immer wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, der ein Gesamtpaket von familienfreundlichen Maßnahmen zu bieten hat.

Arbeitszeitwünsche von Frauen und Männern
IW-Kurzbericht, 17. Januar 2017

Holger Schäfer / Jörg Schmidt Arbeitszeitwünsche von Frauen und MännernArrow

Frauen und Männer haben unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Umfangs ihrer Arbeitszeit. Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verdeutlicht, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Ursache für divergierende Arbeitszeitwünsche darstellt. Allerdings unterscheiden sich die Wunscharbeitszeiten auch bei Frauen und Männern ohne Betreuungspflichten noch deutlich. mehr

Interview, 5. Januar 2017

Oliver Stettes in AKTIV "Die Politik sollte mutiger sein"Arrow

Das Arbeitszeitgesetz von 1994 ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Deshalb hat das Arbeitsministerium Pläne für eine Reform vorgelegt. Für IW-Arbeitsmarktexperte Oliver Stettes gehen die nicht weit genug. Die Wirtschaftszeitung AKTIV sprach darüber mit dem Arbeitsmarktexperten im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). mehr

Gastbeitrag, 29. Dezember 2016

Christoph Schröder in der Fuldaer Zeitung Mindestlohn belastet den ArbeitsmarktArrow

Zwei Jahre nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zieht Christoph Schröder, Experte für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, in einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung eine ernüchternde Bilanz. mehr