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Berufliche Bildung Quelle: Ingo Bartussek – Fotolia

Der aktuelle Fortschrittsberichts belegt einmal mehr, dass in Deutschland Qualifikationen in den Bereichen Gesundheit und MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – knapp sind. Das IW-Demografie-Tool zeigt: Die Zahl erwerbstätiger Fachkräfte mit beruflichem oder akademischem Abschluss wird im Gesundheitsbereich bis zum Jahr 2030 um 114.000 sinken und im MINT-Bereich sogar um 1,2 Millionen.

In der Tat könnte eine Halbierung der Teilzeitquote im Bereich Gesundheit eine spürbare Verbesserung des Fachkräfteangebots um 300.000 sogenannte Vollzeitäquivalente bewirken. Per Saldo könnte so das Fachkräfteangebot im Jahr 2030 um 186.000 Vollzeitäquivalente höher ausfallen als heute.

Im MINT-Bereich bewirkt die vorgeschlagene Maßnahme indes vergleichsweise wenig, da hier bereits heute rund 90 Prozent der Erwerbstätigen Vollzeit arbeiten. Im MINT-Bereich, das zeigt das Demografie-Tool, könnten stattdessen vor allem mehr Zuwanderung und ein späterer Renteneintritt ein entscheidender Hebel für die Versorgung mit Fachkräften sein. Deshalb sollte die Bundesregierung die Pläne der Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren begraben.

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Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Arbeitsmarktreformen – Unnötige Regulierungen
IW-Nachricht, 11. Januar 2017

Entgeltgleichheitsgesetz und Rückkehrrecht Unnötige RegulierungenArrow

Im Jahr 2016 waren so viele Menschen in Deutschland beschäftigt wie nie zuvor. Dennoch hat die Regierung in dieser Legislaturperiode noch zwei Arbeitsmarktreformen auf der Agenda: das Lohngerechtigkeitsgesetz und den Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit. Beide Gesetze sind weder nötig noch hilfreich. mehr