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Zwar hatten auf den ersten Blick weniger als zehn Prozent aller Betriebe damit zu kämpfen, Fachkräfte zu finden. Der Großteil aller Betriebe hat im fraglichen Zeitraum allerdings überhaupt keine Fachkräfte gesucht. Im Umkehrschluss sind die Zahlen also durchaus alarmierend: Die 13 Prozent der Betriebe, die im ersten Halbjahr 2011 akut Fachkräfte suchten, blieben häufig erfolglos.

Laut Daten der Bundesagentur für Arbeit werden neben Ärzten und Pflegekräften insbesondere technische Akademikerqualifikationen wie Ingenieure oder Informatiker, aber auch zahlreiche gewerblich-technische Ausbildungsberufe wie Dreher, Fräser und Schweißer händeringend gesucht. Ihren Bedarf an Arbeitskräften mit kaufmännischen, rechts-, geistes- oder sozialwissenschaftlichen Qualifikationen konnten und können die Betriebe hingegen noch immer weitgehend problemlos decken.

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IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de