Fachkräfte-Bericht der Bundesregierung Image
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Der Fachkräfte-Bericht ist nicht nur mit Blick auf Mütter eindeutig: Auch Ältere sind am Arbeitsmarkt deutlich gefragter als früher – mittlerweile arbeiten knapp 60 Prozent der 55- bis 64-Jährigen, 2006 waren es nur rund 48 Prozent. Der Anteil der 20- bis 29-Jährigen ohne Berufsabschluss ist seit 2006 um 1,4 Prozentpunkte auf 15,9 Prozent im Jahr 2011 gefallen. Um weitere Gruppen stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren, plant die Regierung unter anderem Förderprogramme, die ausländischen Müttern den Einstieg in den hiesigen Arbeitsmarkt erleichtern sollen. Allen Müttern käme indes ein weiterer Ausbau der Betreuungsinfrastruktur zugute. Denn Frauen sind heute zwar öfter erwerbstätig als früher, aber knapp die Hälfte von ihnen arbeitet nur in Teilzeit.

Verbesserungsbedarf besteht außerdem bei den Zuwanderungsregelungen für beruflich Qualifizierte. Zwar dürfen Drittstaatler – also Personen aus Nicht-EU-Ländern – nach einer Ausbildung in Deutschland mittlerweile ein Jahr lang eine Arbeitsstelle suchen. Die Zuwanderung mit einer im Ausland abgeschlossenen Ausbildung gestaltet sich indes noch immer schwierig. Dabei hat Deutschland vor allem in diesem Bereich großen Bedarf: 85 Prozent der Berufe, bei denen es aktuell zu Engpässen bei der Besetzung mit qualifizierten Bewerbern kommt, verlangen eine Berufsausbildung voraus.

Ansprechpartner

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr

6. Dezember 2016

Bildung Kompetenzen stärken, Jobchancen verbessernArrow

In Europa können rund 70 Millionen Menschen nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Auch fehlt es vielen an digitalen Kompetenzen. Die EU-Kommission will das mit ihrer New Skills Agenda ändern. In deren Rahmen sollen unter anderem mehr junge Menschen für eine Berufsausbildung begeistert werden. Der Ansatz ist gut, doch mit dem Hauptpunkt der Agenda, einer „Kompetenzgarantie“, sendet die EU falsche Signale. mehr auf iwd.de