Fachkräfte aus dem Ausland Image
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Unterschiedliche Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie die Sprachvielfalt behindern die Mobilität von Arbeitskräften – selbst innerhalb der Europäischen Union. Insbesondere im Bereich reglementierter Berufe ist die Ausübung der einst erlernten Arbeit davon abhängig, dass die Berufsqualifikation im Zielland anerkannt wird. Ein erster Schritt dahin wurde Anfang April 2012 mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen“ getan.

Um für nichtakademische Berufe einen einheitlichen Anerkennungsprozess zu ermöglichen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zeitgleich mit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetztes das BQ-Portal geschaffen. Die Plattform ermöglicht es den zuständigen Stellen wie Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern sich zu vernetzen. Mittlerweile wird das BQ-Portal von 12.555 Personen und Unternehmen genutzt, registriert sind zudem 138 Institutionen, die in einem geschützten, nicht öffentlich sichtbaren Bereich Informationen austauschen können.

Doch auch Unternehmen müssen sich stärker als bislang auf die veränderten Bedingungen am Arbeitsmarkt einstellen: Laut „BMWi-Qualifizierungsmonitor GIB Welle 2“ beschäftigten im Jahr 2012 lediglich 7 Prozent der kleinen, aber immerhin 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen Fachkräfte mit ausländischen Berufsqualifikationen. Bei großen Unternehmen waren es dagegen 57 Prozent. Diese Ungleichverteilung mag unter anderem daran liegen, dass bislang die Finanzierung nötiger Nachqualifizierungen unzureichend geklärt ist, weshalb sich vor allem größere Firmen der Herausforderung stellen. Außerdem fehlt häufig das bedarfsgerechte Qualifizierungsangebot – hier ist die Politik gefragt.

PISA-Studie
IW-Nachricht, 6. Dezember 2016

Neue PISA-Studie Großer Handlungsbedarf in MINT-FächernArrow

Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend haben sich die Kompetenzen deutscher Schüler zuletzt nicht weiter verbessert. In Mathematik und den Naturwissenschaften haben sie sich im Vergleich zu anderen OECD-Staaten sogar leicht verschlechtert. Das ist insbesondere angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs in den MINT-Berufen eine schlechte Nachricht. mehr

6. Dezember 2016

Bildung Kompetenzen stärken, Jobchancen verbessernArrow

In Europa können rund 70 Millionen Menschen nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Auch fehlt es vielen an digitalen Kompetenzen. Die EU-Kommission will das mit ihrer New Skills Agenda ändern. In deren Rahmen sollen unter anderem mehr junge Menschen für eine Berufsausbildung begeistert werden. Der Ansatz ist gut, doch mit dem Hauptpunkt der Agenda, einer „Kompetenzgarantie“, sendet die EU falsche Signale. mehr auf iwd.de

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr