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Die Ursache: Deutschland gilt seit dem Ausbrechen der Schuldenkrise als besonders sicherer Hafen für Anleger – die hohe Nachfrage nach deutschen Staatspapieren hat die Zinsen immer weiter gedrückt. Am 9. Januar dieses Jahres kam es sogar zu einem absurden Novum in der deutschen Finanzgeschichte: Sechsmonatige Geldmarktpapiere erzielten eine durchschnittliche Rendite von minus 0,0122 Prozent. Auch bei längerfristigen Anleihen sind die zu zahlenden Zinsen frappierend niedrig.

In den Krisenjahren 2009 bis 2011 lag der durchschnittliche Zinssatz auf zweijährige Bundesschatzanweisungen lediglich bei 1,11 Prozent, auf zehnjährige Bundesanleihen bei 2,91 Prozent per annum. Dagegen musste Deutschland in den acht Jahren zuvor im Durchschnitt noch jährliche Prämien in Höhe von 3,42 bzw. 4,27 Prozent für diese Papiere an seine Gläubiger bezahlen. Wären die Zinssätze auf diesem Niveau geblieben, müsste der Bund für die 2009 bis 2011 emittierten Anleihen unterm Strich 45 Milliarden Euro mehr an Zinsen zahlen.

EU-Austritt
IW-Nachricht, 17. Januar 2017

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Die Briten wollen den harten Brexit: raus aus dem Binnenmarkt und raus aus der Zollunion. Das machte Premierministerin Theresa May in ihrer heutigen Rede klar. Doch auch das muss nicht das Ende des freien Handels zwischen der EU und Großbritannien bedeuten. Vielmehr ist ein Freihandelsabkommen 3.0 – also einer neuen Generation – denkbar. Dafür müssen aber beide Seiten aufeinander zugehen. mehr

IW-Unternehmensbefragung – Brexit
IW-Pressemitteilung, 12. Januar 2017

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Digitaler Binnenmarkt
IW-Nachricht, 10. Januar 2017

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