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Einzelne politische Parteien schlagen momentan als vermeintlich einfachsten Weg zur besseren Finanzierung der Energiewende vor, die Industrie stärker zur Kasse zu bitten. Bündnis 90/Die Grünen wollen so 4 Milliarden Euro pro Jahr einsammeln. Doch damit würden sich die mit dem EEG verbundenen Kosten der Industrie um zwei Drittel erhöhen. Für die Haushaltskunden könnten diese Mehreinnahmen gerade einmal den neuerlichen Anstieg der Umlage ausgleichen, nicht aber die bisherige Verteuerung des Stroms rückgängig machen.

Was die Parteipolitiker bei ihren Plänen nicht bedenken: Für viele energieintensive Unternehmen wie die Papierindustrie, die Kupfererzeugung und Aluhütten hätte die Umsetzung der Pläne das Aus am Standort Deutschland zur Folge.

Der viel bessere Weg wäre es deshalb, die Kostendynamik des EEG zu stoppen, damit die Belastung von Haushalten und Industrie nicht noch weiter steigt. Dafür ist es entscheidend, beim Ausbau der erneuerbaren Energien stärker als bisher auf Effizienz zu achten und einen wirklichen Wettbewerb um neue Ideen auf den Weg zu bringen.

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5. Dezember 2016

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Viele Länder setzen bei der Stromerzeugung zunehmend auf erneuerbare Energien, sodass auf der ganzen Welt mehr und mehr Solaranlagen und Windräder installiert werden. Dass diese nicht überall gleich gut ausgelastet sind, liegt nicht nur an den Standortbedingungen. mehr auf iwd.de

Erneuerbare Energien
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Die EU-Kommission hat heute ihre Leitlinien und Reformen für die europäische Energiepolitik vorgelegt. In Sachen Strommarkt beweist sie damit Weitsicht und könnte die zerfaserte und zum Teil ineffiziente Energiepolitik der Länder einhegen – auch die deutsche. mehr