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Von Investitionen in Kitas profitieren alle. Die Folgen kann man sich ausmalen. Quelle: Halfpoint/Fotolia

Das Bundesverfassungsgericht hat das Betreuungsgeld gekippt. Der Bund sollte die Finanzmittel, die jetzt frei werden, nutzen, um die frühkindliche Förderung und die Zahl der Ganztagsplätze in Kitas und Schulen zu verbessern – denn der Bedarf ist um einiges größer als das Angebot.

Dass das sinnvoll ist, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die die ökonomischen Effekte eines Ausbaus der Ganztagsinfrastruktur untersucht hat. Am Beispiel der Kinder von Alleinerziehenden zeigt sich dabei, dass die ökonomischen und sozialen Effekte des Ausbaus bedeutsam sind: 84.000 Mütter würden zusätzlich eine Vollzeitstelle annehmen und 26.000 zusätzlich in Teilzeit arbeiten – ein direkter Beitrag zur Fachkräftesicherung.

Durch Ganztagsangebote an Kitas und Schulen könnte laut IW-Berechnungen die Zahl armutsgefährdeter Alleinerziehender so um 50.000 reduziert werden. Außerdem nähmen die Bildungschancen aller Kinder zu, mehr Kinder erreichen höhere Bildungsabschlüsse und die Bildungsarmut reduziert sich.

Langfristig würden sich die Ausgaben in die Bildungs-Infrastruktur auch für die öffentliche Hand bezahlt machen – denn die Sozialausgaben sinken und die Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben legen zu. Alles in allem läge die „Rendite“ für die öffentliche Hand laut IW Köln bei 5 Prozent. Eine Top-Verzinsung für den Finanzminister, von der Deutschlands Sparer momentan nur träumen können.

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30. Dezember 2016

Kinderbetreuung Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer rund 228.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, sind die Gesetzespläne des Bundes ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

30. November 2016

Digitalisierung Digital und mobil für die FamilieArrow

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten digital und mobil. Das führt zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – wenn die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ergreifen. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 24. November 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der DigitalisierungArrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr