Elektroautos Image
Quelle: Fotolia

Manche Politiker wollten am liebsten bereits mit einem Elektroauto auf Wahlkampftour gehen. Doch das war nicht möglich, denn es gibt noch keine massenmarkttauglichen Elektroautos, und ob sie einmal jemals zur Verfügung stehen, ist noch nicht sicher. Selbst optimistische Prognosen sehen das Gefährt im Jahr 2020 noch als Nischenprodukt.

Dass es zu einer Elektrifizierung des Antriebsstranges im Auto kommen wird, gilt heute zwar als ausgemachte Sache. Ob das aber eher auf eine Hybridlösung oder ein reines Elektroauto hinausläuft, steht in den Sternen. Aktuell existieren noch keine geeigneten Batterien. Und mit dem deutschen Strommix ist ein Elektroauto auch nicht so klimafreundlich, wie man denkt. Selbst im günstigsten Fall und bei Einhaltung der weitestgehend Wahlversprechen ist im Jahr 2020 nur mit einem Anteil der Elektroautos an der Gesamtflotte von vielleicht 3 Prozent zu rechnen. Daher sollte man im Elektrorausch nicht die Verbesserung der konventionellen Technik aus dem Blick verlieren. Damit kann dem Klima viel schneller geholfen werden. Denn das Auto, das im Jahr 2020 hauptsächlich auf deutschen Straßen rollt, entsteht bereits heute.

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

7. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Erfolgsstory mit ungewisser ZukunftArrow

Eine hohe und steigende Produktivität ist für die M+E-Industrie in Deutschland enorm wichtig. Nur so kann sie trotz hoher Lohnkosten ihre internationale Spitzenposition behaupten und im Export erfolgreich sein. Im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftszweigen in Deutschland haben die M+E-Branchen ihren Produktivitätsvorsprung in den vergangenen 25 Jahren ausgebaut. Seit 2011 steigt die Arbeitsproduktivität aber kaum noch. mehr auf iwd.de