DIW-Wochenbericht zum Fachkräftemangel Image
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Tatsächlich sind nicht dem IW Fehler bei der Berechnung der Fachkräftelücke unterlaufen, sondern dem DIW-Autor. Seine Methode basiert auf Aussagen, die das Angebot an Nachwuchs überschätzen und einen großen Teil des Bedarfs unterschlagen. So wird behauptet, dass allein im vergangenen Wintersemester mehr als 21.000 Maschinenbauingenieure an den heimischen Hochschulen ihren Abschluss gemacht hätten. Das ist falsch – bei den 21.000 Ingenieuren handelt es sich um die Gesamtzahl der Absolventen sowohl des Winter- als auch Sommersemesters. Auch beim Gesamtbedarf an Fachkräften unterschlägt das DIW eine Reihe von Berufszweigen: So erfasst der Autor nicht einmal die Hälfte aller heute erwerbstätigen Ingenieure; solche, die als Hochschulprofessoren, Geschäftsführer und leitende Angestellte in innovativen Unternehmen oder als Berater gebraucht werden, bleiben unberücksichtigt. Nach der Bedarfsschätzung des DIW-Wochenberichts würden bei der Besetzung von Maschinenbauprofessuren damit künftig keine Ingenieure mehr benötigt.

Anmerkungen des IW zum DIW-Wochenbericht
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IW-Kurzbericht, 14. Februar 2017

Oliver Koppel / Axel Plünnecke Erste Erfolge der qualifizierten Zuwanderung aus IndienArrow

Bereits in den letzten Jahren haben Zuwanderer erheblich zur Fachkräftesicherung in MINT-Berufen beigetragen. Bestrebungen, MINT-Zuwanderer aus dem Herkunftsland Indien zu gewinnen, zeigen erste Erfolge – sowohl die Zahl der Beschäftigten in akademischen MINT-Berufen als auch die Zahl der Studierenden in MINT-Fächern sind zuletzt deutlich gestiegen. mehr

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

23. Dezember 2016

Demografie Generation WunschkonzertArrow

Deutschland hat eine der niedrigsten Geburtenraten weltweit. Der chronische Kindermangel hat sich längst auf dem Arbeitsmarkt niedergeschlagen: Junge Jobstarter haben so viele Chancen wie noch nie. In den Unternehmen sind Berufseinsteiger als „knappe Ressource“ so stark nachgefragt, dass sie ihre Wünsche und Vorstellungen oft durchsetzen können. mehr auf iwd.de