Deutsches Arbeitsmarkt-Modell
Quelle: Fotolia
Deutsches Arbeitsmarkt-Modell
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  • Die jahrzehntelang steigende Sockelarbeitslosigkeit ist Geschichte: Im Jahr 2005 gab es fünf Millionen Arbeitslose und die Diskussionen drehten sich vorrangig darum, wann die Sechs-Millionen-Marke erreicht wird. Mittlerweile ist die Arbeitslosigkeit um zwei Millionen gesunken, wovon alle Arbeitnehmergruppen profitiert haben – Frauen, Männer, Alte, Jugendliche und Ausländer.
  • In den Jahren 2004 und 2005 lag der deutsche Arbeitsmarkt am Boden. Deutschland galt als „kranker Mann Europas“. Es folgten einerseits fünf Jahre mit ordentlichem Wirtschaftswachstum, andererseits aber auch die größte Konjunkturkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Im Schnitt der Jahre 2006 bis 2011 wuchs die Wirtschaft um jährlich 1,6 Prozent – kaum mehr als im langfristigen Durchschnitt. Und doch gelang es, in dieser Zeit 2,2 Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Folgerichtig sank die Beschäftigungsschwelle – also das Wirtschaftswachstum, das mindestens erforderlich ist, um neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen - von 1,3 Prozent im Jahr 2000 auf nur noch 1,0 Prozent im Jahr 2011. Das bedeutet: Das Wachstum ist beschäftigungsintensiver geworden, was unter anderem den Agenda-Reformen zu verdanken ist.
  • Im Aufschwung sind vor allem sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Ihre Zahl ist seit 2005 um 2,7 Millionen gestiegen. Die viel gescholtenen Minijobs haben zum Beschäftigungsaufbau der letzten Jahre nichts beigetragen. Ihre Zahl ist seit 2005 konstant. Richtig ist hingegen, dass im Job-Boom auch viele sozialversicherungspflichtige Teilzeitstellen entstanden sind. Aber Teilzeitbeschäftigung ist nicht automatisch prekär. Vielmehr entspricht Teilzeit in den meisten Fällen den Arbeitszeitwünschen der Arbeitnehmer.

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20. September 2016

Bundesländer-Vergleich Bayern boomt, NRW schwächeltArrow

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de

29. August 2016

Mecklenburg-Vorpommern Der Tourismus-PrimusArrow

Am 4. September wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Ökonomisch betrachtet hat sich das Bundesland in den vergangenen Jahren zwar gut entwickelt, liegt aber noch etwas unter dem ostdeutschen Durchschnitt. Dafür gibt es derzeit einige sehr gute Nachrichten aus dem Tourismus und dem Schiffsbau. mehr auf iwd.de