Alternde Belegschaften im Fokus Image
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Mit einem Durchschnittsalter von 44,7 Jahren lag Japan im Jahr 2008 rund fünf Jahre über dem Mittelwert der Industriestaaten und mehr als 15 Jahre über dem weltweiten Durchschnitt. Dass die Bevölkerung altert, sieht man auch an den Beschäftigtenstrukturen in den Unternehmen: In Japan sind zwei Drittel der Menschen im Alter von 55 bis 64 Jahren erwerbstätig. Auch hierzulande zeigt sich ein solcher Trend: In Deutschland gehen inzwischen gut die Hälfte der 55- bis 64-Jährigen einem Job nach.

Auf der deutsch-japanischen-Konferenz, die das IW Köln gemeinsam mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin, dem Deutschen Institut für Japanstudien und dem Bundeswirtschaftsministerium ausrichtet, werden Wissenschaftler die Möglichkeiten und Strategien des Human Resource Managements aufzeigen. Personalverantwortliche aus deutschen und japanischen Konzernen sowie mittelständischen Unternehmen berichten aus der Praxis. Zudem werden in einer Podiumsdiskussion Vertreter von Politik, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Wissenschaft politische Strategien debattieren.

Zur Veranstaltung

Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0: Befunde und Handlungsfelder
Gastbeitrag, 13. Dezember 2016

Hans-Peter Klös im PEAG-Magazin Arbeitsmarktflexibilität und Arbeiten 4.0Arrow

Digitalisierung ist kein neuer Trend. Die Mehrheit der Beschäftigten arbeitet bereits heute mit Computern. Wirklich neu und zur „Wirtschaft 4.0“ wird Digitalisierung erst, wenn sie in Kombination mit der Vernetzung von Menschen, Maschinen und Objekten betrachtet wird. Ein Gastbeitrag von IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös im Magazin des Personaldienstleisters PEAG. mehr

Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Sozialwissenschaftlerin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr