Demografischer Wandel Image
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Unter den 80 Millionen Einwohnern in Deutschland befinden sich rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Aufgrund des demografischen Wandels wird vor allem die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund in den nächsten Jahrzehnten besonders stark schrumpfen - rund 45 Prozent sind 50 Jahre oder älter. Der Anteil der älteren Migranten beträgt hingegen nur 25 Prozent.

Um die Zahl der Einwohner hierzulande zu stabilisieren, ist es wichtig, Deutschland für Zuwanderer attraktiv zu machen. Untersuchungen des IW Köln zeigen, dass durch eine Zunahme der jährlichen Nettozuwanderung um 100.000 die jährliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) langfristig um 0,2 Prozentpunkte zunimmt. Dies lohnt sich auch für den Einzelnen, da auch das BIP je Einwohner und damit der Wohlstand durch Zuwanderung steigen. Der Effekt ist umso höher, je besser qualifiziert die Zuwanderer sind und je besser sie in den Arbeitsmarkt integriert sind. Deutschland sollte also die Willkommens- und Anerkennungskultur stärken, um sowohl die Bevölkerungsgröße zu stabilisieren als auch Wachstum und Wohlstand zu sichern.

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MINT-Herbstreport 2016
Gutachten, 30. November 2016

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2016 – Bedeutung und Chancen der ZuwanderungArrow

MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern von 2011 bis 2014 um rund 84.000 pro Jahr gestiegen ist. In vielen Regionen Deutschlands leisten Zuwanderer einen Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. mehr

17. November 2016

Interview „Ohne zusätzliche Privatvorsorge geht es nicht“Arrow

Welche Stellschrauben gilt es bei der Rente zu drehen? Über ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Lösung sprechen Jochen Pimpertz, Leiter des Kompetenzfelds Öffentliche Finanzen, Soziale Sicherung, Verteilung im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, und Eva Maria Welskop-Deffaa, als Bundesvorstandsmitglied der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zuständig für Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik sowie Sozialpolitik. mehr auf iwd.de

15. November 2016

Gesetzliche Rentenversicherung Die Rentenbeiträge werden steigenArrow

Aufgrund des demografischen Wandels müssen die Beitragszahler der gesetzlichen Rentenversicherung in Zukunft selbst dann höhere Lasten schultern, wenn das Rentenniveau sinkt. Ein konstantes oder gar höheres Rentenniveau würde den Beitragszahlern zusätzliche Kosten aufbürden. mehr auf iwd.de