Das Demografie-Tool können Sie in der Größe anpassen und kostenlos auf Ihrer Website einbetten.
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Das Demografie-Tool wagt einen Ausblick in die Zukunft und zeigt mit einem Augenzwinkern, wie Deutschland im Jahr 2030 aussehen könnte. Der demografische Wandel erfasst alle Sektoren der Wirtschaft: etwa Gesundheit, Erziehung, Wirtschaft und Recht sowie MINT (also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). In dem Tool kommentiert ein Arzt den Zustand im Krankenhaus, eine Lehrerin die Bedingungen in der Grundschule, ein Anwalt die Entwicklung seiner Kanzlei und eine Technikerin die Lage ihrer Fabrik.

Nun kommt der Nutzer ins Spiel: Er kann die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes verändern und so die Auswirkungen des demografischen Wandels mildern oder sogar verschärfen. Das Berufseinstiegsalter, das Rentenalter, der Anteil der Teilzeitbeschäftigten und die Zahl der Zuwanderer lassen sich in bestimmten Bandbreiten variieren. Wer geschickt an den Stellschrauben dreht, kann den prognostizierten Rückgang der Fachkräfte ausgleichen – wer die Menschen dagegen früh in Rente schickt und das Land gegenüber Zuwanderern abschottet, kann den Rückgang der Erwerbstätigenzahl sogar fast verdoppeln. Ein Blick in die Arbeitsstätten der Zukunft zeigt, was der Arzt, die Lehrerin, der Anwalt und die Technikerin von den Maßnahmen halten.

Zum Demografie-Tool

Ansprechpartner

Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 19. Januar 2017

Arbeitsmarkt Mehr Flüchtlinge in BoomregionenArrow

Immer mehr Flüchtlinge finden einen Job, doch die Integration in den Arbeitsmarkt läuft noch nicht optimal. Das liegt auch daran, dass Flüchtlinge nicht dort wohnen, wo Arbeitskräfte fehlen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das muss sich ändern. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr