Das Nationale Stipendienprogramm Image
Quelle: Fotolia

Wirtschaft, private Mäzene und Staat sollen die mindestens zweisemestrigen Stipendien in Höhe von 300 Euro monatlich gemeinsam finanzieren. Jedes achte Unternehmen vergibt bereits Stipendien – in erster Linie, um Fachkräfte zu gewinnen. Die Betriebe werden sich somit umso stärker beteiligen, je mehr sie dieses Interesse in die Auswahlverfahren der Stipendiaten einbringen können. Für die Hochschulen wiederum wird es leichter sein, zahlende Partner zu gewinnen, wenn sie gut mit der Wirtschaft vernetzt sind. So kann das nationale Stipendienprogramm einen Anreiz bieten, mehr Brücken in die Praxis zu bauen – was letztlich allen Studenten etwas bringt.

Bei allem Positiven gibt es bei der Studienfinanzierung jedoch noch Einiges zu tun. Die Vielzahl der insgesamt 28 Subventionen von reduzierten Krankenkassenbeiträgen über verbilligte Fahrscheine bis hin zu steuerlichen Ausbildungsfreibeträgen führt unterm Strich dazu, dass Studenten mit wohlhabendem Hintergrund in nahezu ähnlicher Höhe gefördert werden wie ihre weniger gut begüterten Studienkollegen. Hier müssten die Mittel in einem neuen Bafög besser verteilt werden, das einerseits höhere Stipendienanteile für die Studierenden aus einkommensschwachen Familien zulässt und andererseits einen zinsgünstigen, staatlich garantierten Bundesstudienkredit für alle bietet.

IW-Nachricht, 26. Januar 2017

Auslandsstudium Eine europäische ErfolgsstoryArrow

Dank Bologna und Erasmus hat sich die Zahl der deutschen Studierenden im Ausland seit den 1990er Jahren mehr als verdreifacht, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Das Auslandsstudium verbessert die Jobchancen und stärkt das Interesse für Europa. Der Brexit stellt diesen Austausch jedoch teilweise in Frage. mehr

16. Dezember 2016

Digitalisierung Die meisten Hochschulen arbeiten noch analogArrow

Ausgerechnet dort, wo neues Wissen entsteht, steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Bislang verknüpft in Deutschland erst jede dritte Hochschule die klassische Präsenzlehre mit digitalen Lehr- und Lernformen. Auch die Studenten nutzen internetbasierte Medien nur selten zum gemeinsamen Lernen oder Üben. mehr auf iwd.de

15. Dezember 2016

Digitale Medien „Das Entscheidende lernen Studenten nicht am Computer“Arrow

Was können digitale Medien in der Hochschullehre leisten? Welche Innovationen gibt es in Lern- und Prüfungsszenarien? Mit diesen Fragen hat sich Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der Fachhochschule Bielefeld, im Hochschulforum Digitalisierung beschäftigt. mehr auf iwd.de