Chemieabschluss Image
Quelle: Fotolia

Regionale Netzwerke sollen helfen, Beschäftigte zwischen Betrieben zu tauschen. Ein Nachwuchssicherungsfonds soll die Übernahme Auszubildender unterstützen. Mit dem Ansatz regionaler Netzwerke greifen die Chemie-Sozialpartner eine auch in der Metallindustrie erprobte Strategie auf. Danach werden Beschäftigte bei Produktionsausfällen nicht entlassen, sondern möglichst an andere Firmen verliehen. Damit entsteht auch unter den Firmen eine neue Kultur.

Die Innovationsstärke der Chemie-Tarifparteien zeigt sich aber vor allem in der Behandlung von Auszubildenden. Um Übernahmen trotz Krise zu ermöglichen, zahlen die Unternehmen auf freiwilliger Basis 25 Millionen Euro in einen Fonds ein. Übernahmen, die sich in der Krise eigentlich nicht rechnen, werden daraus für maximal ein Jahr unterstützt. Diese Regelung zeigt, dass die Unternehmen erkennen, wie wichtig qualifizierter Nachwuchs mittelfristig sein wird. Auch dies begründet eine neue Kultur zwischen den Firmen.

13. Januar 2017

ver.di Mit Streiklust gegen MitgliederschwundArrow

Fünfzehn Jahre nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft fällt die Bilanz gemischt aus. Die Mitgliederzahl von ver.di ging um ein gutes Viertel zurück, die Finanzen sind wieder auf dem aufsteigenden Ast – auch dank höherer Lohnabschlüsse. mehr auf iwd.de

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

IW-Trends, 9. Januar 2017

Hagen Lesch Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.diArrow

Im Jahr 2001 schlossen sich fünf Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleis­tungsgewerkschaft (ver.di) zusammen. Fünfzehn Jahre nach der Gründung fällt die ver.di-Bilanz eher gemischt aus. Die Anzahl der Mitglieder sank um 27 Prozent und die Tarifbindung ging in einzelnen Tarifbereichen spürbar zurück. mehr