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Regionale Netzwerke sollen helfen, Beschäftigte zwischen Betrieben zu tauschen. Ein Nachwuchssicherungsfonds soll die Übernahme Auszubildender unterstützen. Mit dem Ansatz regionaler Netzwerke greifen die Chemie-Sozialpartner eine auch in der Metallindustrie erprobte Strategie auf. Danach werden Beschäftigte bei Produktionsausfällen nicht entlassen, sondern möglichst an andere Firmen verliehen. Damit entsteht auch unter den Firmen eine neue Kultur.

Die Innovationsstärke der Chemie-Tarifparteien zeigt sich aber vor allem in der Behandlung von Auszubildenden. Um Übernahmen trotz Krise zu ermöglichen, zahlen die Unternehmen auf freiwilliger Basis 25 Millionen Euro in einen Fonds ein. Übernahmen, die sich in der Krise eigentlich nicht rechnen, werden daraus für maximal ein Jahr unterstützt. Diese Regelung zeigt, dass die Unternehmen erkennen, wie wichtig qualifizierter Nachwuchs mittelfristig sein wird. Auch dies begründet eine neue Kultur zwischen den Firmen.

28. November 2016

EDV und Optoelektronik Eine Branche steht unter StromArrow

Die Hersteller von EDV-Geräten, mikroelektronischen Komponenten, Optoelektronik, Sensorik und Medizintechnik haben 2015 insgesamt 71 Milliarden Euro umgesetzt – gut 9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit hat sich die Hochtechnologiebranche in einem schwierigen globalen Umfeld hervorragend behauptet. mehr auf iwd.de

Arbeitskampf bei der Lufthansa
IW-Nachricht, 23. November 2016

Arbeitskampf bei der Lufthansa Teure Streiks Arrow

Die Deutsche Lufthansa und ihre Tochter Eurowings liegen im Dauerclinch mit den Gewerkschaften. Seit 2014 sind für den Konzern etwa 550 Millionen Euro an Streikkosten angefallen. Allein die vier Streiks seit September dürften 100 Millionen Euro verschlungen haben. Dieses Geld fehlt nicht nur den Aktionären, sondern kann auch nicht in höhere Gehälter fließen. mehr