Bierkonsum Image
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In einem Punkt hat der Osten auf jeden Fall eine Spitzenposition erobert: Der Bierabsatz lag dort im Jahr 2010 mit 131 Litern pro Kopf deutlich vor dem westdeutschen Konsum von unter 118 Litern. Platz 1 gebührte Sachsen mit 197 Litern je Einwohner, auf dem zweiten Rang befinden sich Mecklenburger und Vorpommern mit 176 Litern noch vor den sonst so erfolgsverwöhnten Bayern. Diese vernichteten trotz ausgeprägter Biergartenkultur nur 172 Liter des Gebräus.

Sehr wenig trinken dagegen die Berliner und Brandenburger mit einem Pro-Kopf-Absatz von nur 69 Litern. Das Schlusslicht ist Hessen: Weniger als 50 Liter Bierverbrauch lassen sich vermutlich mit der regionalen Präferenz für Äppelwoi zumindest in der Südhälfte des Landes erklären. Auch die Badener und Württemberger sind dem Gerstensaft weniger zugetan, da im Südwesten das Viertele Wein höher geschätzt wird als im Norden oder bei den bayerischen Nachbarn.

Ein einheitliches Rentenrecht für Ost und West
IW-Kurzbericht, 9. September 2016

Susanna Kochskämper Ein einheitliches Rentenrecht für Ost und WestArrow

Mehr als 25 Jahre nach der Wiedervereinigung ist das deutsche Rentenrecht immer noch geteilt. Die gesetzlichen Renten werden für Ost- und Westdeutschland unterschiedlich berechnet. Doch die ursprüngliche Begründung der um ein Vielfaches niedrigeren Löhne im Osten kann heute nicht mehr überzeugen. mehr

Tourismus
IW-Nachricht, 10. August 2016

Tourismus Deutschland immer beliebterArrow

Der Tourismus entwickelt sich zu einem Stabilitätsanker für die deutsche Wirtschaft: Im ersten Halbjahr übernachteten 199 Millionen Menschen in Hotels und Pensionen – 3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Inlandstourismus und Besuche aus dem Ausland entwickelten sich dabei laut Statistischem Bundesamt gleich gut. Ob das so bleibt, ist nach den jüngsten Terroranschlägen allerdings fraglich. mehr

IW-Analyse, 19. Juli 2016

Dominik Enste / Mara Ewers / Christina Heldman / Regina Schneider Verbraucherschutz und VerhaltensökonomikArrow

In dem Forschungsbericht setzen sich die IW-Forscher grundlegend mit der Psychologie von Vertrauen und Kontrolle auseinander. Wie lässt sich Verbraucherpolitik verhaltensökonomisch erklären und welche Marktversagen entstehen? Neben Antworten auf diese Fragen zeigen die Forscher auch, wo Verbraucher geschützt werden müssen. mehr