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In einem Punkt hat der Osten auf jeden Fall eine Spitzenposition erobert: Der Bierabsatz lag dort im Jahr 2010 mit 131 Litern pro Kopf deutlich vor dem westdeutschen Konsum von unter 118 Litern. Platz 1 gebührte Sachsen mit 197 Litern je Einwohner, auf dem zweiten Rang befinden sich Mecklenburger und Vorpommern mit 176 Litern noch vor den sonst so erfolgsverwöhnten Bayern. Diese vernichteten trotz ausgeprägter Biergartenkultur nur 172 Liter des Gebräus.

Sehr wenig trinken dagegen die Berliner und Brandenburger mit einem Pro-Kopf-Absatz von nur 69 Litern. Das Schlusslicht ist Hessen: Weniger als 50 Liter Bierverbrauch lassen sich vermutlich mit der regionalen Präferenz für Äppelwoi zumindest in der Südhälfte des Landes erklären. Auch die Badener und Württemberger sind dem Gerstensaft weniger zugetan, da im Südwesten das Viertele Wein höher geschätzt wird als im Norden oder bei den bayerischen Nachbarn.

9. Januar 2017

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Die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland hat in den vergangenen Jahren mit der im Westen Schritt gehalten. Das gilt voraussichtlich auch für 2017, wobei die Aussichten für beide Regionen verhalten sind. mehr auf iwd.de

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