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Seit langem verkündet die OECD gebetsmühlenartig im jährlichen Bericht „Bildung auf einen Blick“, dass Deutschland zu wenig Akademiker ausbilde. So heißt es auch 2010 wieder: Nur 36 Prozent eines Jahrgangs starteten hierzulande im Jahr 2008 in ein Studium, während der OECD-Durchschnitt bei 56 Prozent liegt. Experten aus Deutschland halten dem stets entgegen, dass die OECD die Qualifizierungsleistungen der dualen Berufsausbildung bei diesem Vergleich nicht ausreichend berücksichtige. So schließen 56 Prozent eines Altersjahrgangs hierzulande eine berufliche Ausbildung ab.

Nun legt die OECD erstmals eine längere Studie zur Berufsbildung in Deutschland vor, in der sie diese Argumente aufgreift und bestätigt. Demnach leistet die berufliche Bildung in Deutschland einen wesentlichen Beitrag zur Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt und ist ein entscheidender Faktor für die im internationalen Vergleich geringe Jugendarbeitslosigkeit. Allerdings finden diese Ergebnisse bislang noch nicht entsprechenden Niederschlag im „Bildung auf einen Blick“-Bericht. Der Widerspruch zwischen den Studien wird umso deutlicher, da in diesem Jahr beide am gleichen Tag veröffentlicht wurden.

Flüchtlinge
IW-Nachricht, 25. August 2016

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Die Integration von Flüchtlingen in das deutsche Bildungssystem wird nicht billig. Dennoch sollte die Politik mehr Geld in die Sprachförderung stecken, denn nur mit guten Deutschkenntnissen haben Flüchtlinge eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, wie aktuelle Studien zeigen. Dafür muss aber auch das Personal in Schulen und Kitas besser geschult werden. mehr

Hubertus Bardt im Handelsblatt
Gastbeitrag, 1. August 2016

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Unsere Weltoffenheit darf weder durch Ängste und Sorgen noch durch Abschottung zerstört werden, schreibt IW-Geschäftsführer Hubertus Bardt in einem Gastkommentar fürs Handelsblatt. mehr