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Seit 2010 ist die Zahl der Baugenehmigungen kontinuierlich gestiegen. Grund für das jüngste Plus ist vor allem ein Anstieg der Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser (+8,8 Prozent). Auch der Bau von Wohnheimen verzeichnet mit mehr als 30 Prozent ein deutliches Plus.

Abzuwarten bleibt jedoch die regionale Verteilung – denn nicht überall werden neue Wohnungen benötigt. Auf der einen Seite beobachten Experten die angespannten Wohnungsmärkte in den Groß- und Universitätsstädten wie München, Berlin oder Hamburg, wo die Kauf- und Mietpreise stark angestiegen sind. Nur durch neuen Wohnraum kann die Situation hier an den Wohnungsmärkte entspannt werden und eine Gefahr von Überhitzungen, wie sie im Großraum München zu finden ist, verhindert werden. Auf der anderen Seite bedrohen hohe Leerstände schon heute vielerorts die Wohnqualität. Vor allem in schrumpfenden Regionen, wie etwa in Teilen von Sachsen, Brandenburg oder Nordrhein-Westfalen, besteht kein Bedarf an neuem Wohnraum, dort sollte lediglich der Bestand erhalten werden.

Die aktuellen Zahlen zeigen also: Der Immobilienmarkt reagiert auf die gestiegene Nachfrage und ist funktionsfähig. Doch wie lange noch? Neue gesetzliche Rahmenbedingungen wie die Mietpreisbremse und die Verwendung nicht adäquater Mietspiegel könnten die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Erwerbsnebenkosten
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Es könnten goldene Zeiten für Hauskäufer sein: Dank niedriger Zinsen ist Kaufen heute fast überall günstiger als Mieten. Doch die Nebenkosten beim Hauskauf steigen seit Jahren. Unter anderem Maklergebühren verhindern viele Geschäfte, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik könnte gegensteuern. mehr

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Die Erwerbsnebenkosten in Deutschland sind hoch und stellen eine wesentliche Hürde für die Wohneigentumsbildung dar. Zu den Erwerbsnebenkosten zählen, neben der Grunderwerbsteuer und den Notarkosten, auch die Maklergebühren, die Käufer in einigen Bundesländern mit bis zu 7,14 Prozent der Kaufsumme belasten. Durch den Übergang zum Bestellerprinzip – wie es bereits bei Mietwohnungen etabliert wurde – könnten Käufer entlastet werden. Außerdem könnte dadurch der Wettbewerb gestärkt und die Professionalisierung der Makler vorangetrieben werden. mehr

IW-Trends, 9. Januar 2017

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