Bachelor-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt Image
Quelle: Fotolia

Neuere Untersuchungen bestätigen, dass der neue Abschluss gut in der Praxis angekommen ist. Unterschiede zeigen sich auf dem Gehaltszettel und in der Befristung. Dies hängt aber eher mit der Fachrichtung zusammen als mit dem Abschluss selbst. Gute Karten haben zum Beispiel Bachelor-Ingenieure von der Uni: Sie finden sogar schneller und häufiger eine adäquate, unbefristete Vollzeitstelle als ihre Masterkollegen und verdienen dabei lediglich 5 Prozent weniger.

Dass den Jungingenieuren mit Bachelor-Abschluss auf dem Arbeitsmarkt die Türen offen stehen, bestätigt auch eine aktuelle Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Vereins deutscher Ingenieure: Die befragten 1.753 Unternehmen bescheinigen den Bachelors und Master die gleiche Praxistauglichkeit in sämtlichen betrieblichen Einsatzfeldern - mit Ausnahme der Forschung. Hier ziehen die Personaler eher den Master oder promovierte Ingenieure vor.

Was letztlich für die Karriere zählt, ist die Bewährung im Unternehmen. Daher schrumpft auch die Gehaltslücke zwischen Bachelor, Master und Diplomer nach einigen Berufsjahren. So verdienen Uni-Bachelors nach drei bis fünf Jahren meist genauso viel wie Kollegen mit Uni-Diplom.

21. November 2016

Schule Grundkurs DigitalesArrow

Digitale Klassenzimmer sind hierzulande noch eher selten, wie eine Studie zeigt. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland weit zurück. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung fordern daher eine bessere Vorbereitung in den Schulen auf die digitale Arbeitswelt. mehr auf iwd.de

Defizite bei Informatikern und Internet lähmen ländliche Regionen
IW-Kurzbericht, 16. November 2016

Oliver Koppel Defizite bei Informatikern und Internet lähmen ländliche RegionenArrow

Die Verfügbarkeit von IT-Akademikern und Breitbandinternet ist elementar, um die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich bewältigen zu können. Ländliche Regionen weisen jedoch einen riesigen Rückstand im Vergleich zu Städten auf – und ihre Probleme sind zum Teil hausgemacht. mehr

Gastbeitrag, 4. November 2016

Hans-Peter Klös in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Welche Bildung braucht die Volkswirtschaft?Arrow

Das exportorientierte technikbasierte "Geschäftsmodell Deutschland" beruht auf einem besonderen Arbeitskräftemix. Um ihn zu erhalten, muss die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung noch größer werden. mehr