Auswirkungen des Zensus 2011 Image
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Denn auf den zweiten Blick stellt sich die Frage, ob das Bruttoinlandsprodukt wegen der jüngsten Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahlen nicht ebenfalls korrigiert werden muss. Schließlich werden zumindest Teile der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung, etwa staatliche Dienstleistungen, mit Hilfe der zugrundeliegenden Beschäftigung berechnet. Sind die Zahlen geringer, dürfte sich dies negativ auf die entsprechende Wirtschaftsleistung auswirken.

Ob die in Deutschland lebenden Menschen tatsächlich fleißiger waren als bisher gedacht, wird sich also erst zeigen, wenn beide Zeitreihen – Erwerbstätige und Wirtschaftsleistung – in revidierter Form vorliegen.

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IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr

16. Januar 2017

Flüchtlinge Wachstumsfaktor Migration Arrow

Was passiert, wenn ein Land sprunghaft mehr Einwohner bekommt? Ob die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen Deutschland mittelfristig teuer zu stehen kommt oder ob sie sich wirtschaftlich sogar auszahlt, hängt im Wesentlichen von einem Punkt ab: wie gut sich die Zuwanderer auf dem heimischen Arbeitsmarkt integrieren. mehr auf iwd.de