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Laut Bundesinstitut für Berufsbildung konnten in den ersten neun Monaten 2012 knapp 33.200 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. Das waren 12 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zwar ist auch die Zahl der Bewerber, die keine Ausbildungsstelle gefunden haben, gestiegen. Doch es gibt aktuell doppelt so viele unbesetzte Stellen wie potenzielle Bewerber.

Betroffen sind vor allem kleine Unternehmen: Fast ein Drittel der Unternehmen mit maximal neun Beschäftigten gab 2011 im Qualifizierungsmonitor des Bundeswirtschaftsministeriums an, große Schwierigkeiten zu haben, Auszubildende zu finden. Das Problem wird sich weiter verstärken, denn die Zahl der Schulabgänger wird weiter sinken. Zudem erwarten immerhin 17 Prozent der Unternehmen zukünftig einen steigenden Bedarf an Auszubildenden. Nur sechs Prozent gehen davon aus, dass ihr Bedarf abnimmt. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, sich rechtzeitig im Wettbewerb um Auszubildende zu positionieren, etwa indem sie Kooperationen mit Schulen eingehen.

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Veranstaltung, 10. November 2016

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Das Jahr 2017 steht im Zeichen der Bundestagswahl, deren Ausgang auch für die Alterssicherung richtungsweisend sein kann. Denn die nächste Legislaturperiode wird die letzte sein, bevor die Baby-Boomer nach und nach in den Ruhestand wechseln. Noch besteht die Möglichkeit, den Ausgleich zwischen den Generationen zu tarieren, doch es ist Eile geboten. mehr

"Der am wenigsten belastende Vorgang für alle"
Interview, 17. August 2016

Michael Hüther im Deutschlandfunk "Der am wenigsten belastende Vorgang für alle"Arrow

Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht sich Michael Hüther für die Rente mit 69 aus. Wenn man weder Beitragssatz noch Rentenniveau anpassen wolle, bleibe nur die Stellschraube des Rentenzugangsalters. Damit würden die Lasten fair verteilt. mehr

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr