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Auch Männer interessieren sich neuerdings verstärkt für Pflegeberufe. Im Vergleich zu 2009, als 19 Prozent der Ausbildungsanfänger männlich waren, nahm der Anteil um fast zwei Prozentpunkte zu. Absolut entspricht dies etwa 1.600 männlichen Auszubildenden mehr.

Insgesamt ist die Zahl der Ausbildungsanfänger in der Pflege seit dem Jahr 2000 um fast ein Drittel gestiegen. Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen: Erstens wird aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung der Bedarf an Pflegepersonal ansteigen. Zweitens liegen aktuell bereits Engpässe in Pflegeberufen vor. Im Juni 2012 kamen auf 100 bundesweit bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldete Stellen für Gesundheits- und Krankenpfleger lediglich 57 Arbeitslose. Bei Altenpflegern ist diese Relation mit 222 Arbeitslosen pro 100 gemeldeten Stellen zwar etwas besser, da jedoch nicht alle offenen Stellen auch gemeldet werden, ist hier ebenfalls von einem Engpass auszugehen.

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Geringqualifizierte – mehr einfache Jobs erforderlich
IW-Kurzbericht, 27. Januar 2017

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Die Arbeitsmarktchancen für Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung haben sich in den letzten zehn Jahren zwar verbessert. Der Erfolg beruhte aber vor allem darauf, dass es weniger Geringqualifizierte gibt. Er kam nicht dadurch zustande, dass im Segment einfacher Tätigkeiten vermehrt Arbeitsplätze geschaffen wurden. Für die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge sind solche Arbeitsplätze aber essentiell. mehr

New Skills Agenda der EU-Kommission
IW-Nachricht, 5. Dezember 2016

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