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Mehr als jeder zweite Aufstocker verdient weniger als 400 Euro im Monat – er ist mithin nur in geringem Umfang erwerbstätig. Insbesondere Singles bevorzugen solche Mini-Jobs: Zwei Drittel der jobbenden „Einzelgänger“ mit ALG II sind mit weniger als 400 Euro Monatslohn zufrieden.

Immerhin 17,5 Prozent der Aufstocker verdienen sogar nur 100 Euro im Monat – also genau jenen Betrag, der nicht auf den ALG-II-Anspruch angerechnet wird. Je höher der Verdienst wird, desto stärker werden Transferleistungen gekürzt. Im Ergebnis lohnt sich die Vollzeitarbeit für viele nicht: Nur 350.000 Aufstocker arbeiten Vollzeit – ganze 1,6 Prozent der Vollzeitbeschäftigten insgesamt. Davon sind auch noch über 50.000 Auszubildende. Darüber hinaus ist die Zahl der Vollzeit-Aufstocker rückläufig: Vor zwölf Monaten waren es noch 410.000.

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