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Knapp 3,7 Millionen Erwerbstätige würden ihre Arbeitszeit demnach gerne ausdehnen. Diesen „Unterbeschäftigten“ stehen nur 1 Million Beschäftigte gegenüber, die ihre Arbeitszeit lieber reduzieren würden, auch wenn dies mit einem Verdienstrückgang verbunden wäre.

Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach Arbeitszeitverlängerung bei geringfügig Beschäftigten. Überwiegend wird unter diesen jedoch eine moderate Ausweitung der Arbeitszeit angestrebt: Nur jeder sechste Mini-Jobber will in Vollzeit wechseln. Unter den anderen Teilzeitbeschäftigten ist es nur jeder Vierte. Offen bleibt allerdings, was die Betroffenen gegenwärtig an der Ausweitung ihrer Arbeitszeit hindert – hier könnte ein Mangel an Kinderbetreuungsangeboten eine wichtige Rolle spielen.

Per Saldo zufrieden mit ihrer Arbeitszeit sind die Vollzeitbeschäftigten: Zwar gibt es 1,7 Millionen Erwerbstätige, die den Wunsch haben, mehr zu arbeiten. Gleichzeitig wollen aber rund 800.000 Personen weniger arbeiten. In der Summe gleichen sich die Arbeitsvolumen aus, die bei den Vollzeitbeschäftigten dazukämen beziehungsweise wegfielen.

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Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

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Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

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Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr