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Unterbeschäftigt waren 2012 demnach 3,3 Millionen Deutsche. Im Jahr 2011 waren es noch 3,7 Millionen Personen, die den Wunsch äußerten, gerne mehr zu arbeiten. Sowohl mehr Teilzeit- als auch mehr Vollzeitbeschäftigte konnten laut Statistik im Jahr 2012 ihre Arbeitszeitwünsche erfüllen.

Auch die sogenannte Stille Reserve ging zurück. Dabei handelt es sich um Personen, die zwar grundsätzlich Interesse an einer Erwerbstätigkeit haben, aber nicht aktiv nach einer Beschäftigung suchen. Der Rückgang lag bei knapp 50.000 Personen. Um rund 70.000 gesunken ist außerdem die Zahl der Überbeschäftigten – Personen, die ihre Arbeitszeit gern verringern würden, selbst wenn sie dadurch weniger verdienen.

Insgesamt konnten also mehr Arbeitszeitwünsche erfüllt werden als im Vorjahr. Einerseits ist diese Entwicklung sicherlich eine Folge der konstant hohen Arbeitskräftenachfrage der Betriebe, andererseits könnte aber auch eine zunehmende Verbreitung flexibler Arbeitszeitmodelle eine Rolle spielen. Denn viele Betriebe bieten nicht mehr nur den Standard eines 39-Stunden-Vollzeitjobs an, sondern können durch flexiblere Planung gezielt auf individuelle Arbeitszeitwünsche der Arbeitnehmer eingehen.

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IW-Direktor Michael Hüther
Interview, 10. Februar 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen „Vorstandsgehälter sind die Sache des Aufsichtsrats“Arrow

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, warum er von dem Vorschlag der SPD, Managergehälter zu begrenzen, nichts hält und warum sich ein gesetzlicher Eingriff verbietet. mehr

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Frauen und Männer haben unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Umfangs ihrer Arbeitszeit. Eine Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) verdeutlicht, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine zentrale Ursache für divergierende Arbeitszeitwünsche darstellt. Allerdings unterscheiden sich die Wunscharbeitszeiten auch bei Frauen und Männern ohne Betreuungspflichten noch deutlich. mehr

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