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Unterbeschäftigt waren 2012 demnach 3,3 Millionen Deutsche. Im Jahr 2011 waren es noch 3,7 Millionen Personen, die den Wunsch äußerten, gerne mehr zu arbeiten. Sowohl mehr Teilzeit- als auch mehr Vollzeitbeschäftigte konnten laut Statistik im Jahr 2012 ihre Arbeitszeitwünsche erfüllen.

Auch die sogenannte Stille Reserve ging zurück. Dabei handelt es sich um Personen, die zwar grundsätzlich Interesse an einer Erwerbstätigkeit haben, aber nicht aktiv nach einer Beschäftigung suchen. Der Rückgang lag bei knapp 50.000 Personen. Um rund 70.000 gesunken ist außerdem die Zahl der Überbeschäftigten – Personen, die ihre Arbeitszeit gern verringern würden, selbst wenn sie dadurch weniger verdienen.

Insgesamt konnten also mehr Arbeitszeitwünsche erfüllt werden als im Vorjahr. Einerseits ist diese Entwicklung sicherlich eine Folge der konstant hohen Arbeitskräftenachfrage der Betriebe, andererseits könnte aber auch eine zunehmende Verbreitung flexibler Arbeitszeitmodelle eine Rolle spielen. Denn viele Betriebe bieten nicht mehr nur den Standard eines 39-Stunden-Vollzeitjobs an, sondern können durch flexiblere Planung gezielt auf individuelle Arbeitszeitwünsche der Arbeitnehmer eingehen.

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Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und Jung
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Christiane Flüter-Hoffmann für Mediaplanet Diversity Management – Bunte Mischung aus Alt und JungArrow

Auszubildende unter 20 Jahre und Silver Worker über 65 Jahre – diese beiden Beschäftigtengruppen zeigen die große Spannweite von Altersgruppen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ein Gastbeitrag von IW-Personalökonomin Christiane Flüter-Hoffmann auf dem Onlineportal erfolg-und-business.de der Agentur Mediaplanet. mehr

IW-Kurzbericht, 1. Dezember 2016

Oliver Stettes Gute Arbeit: Höhere Arbeitszufriedenheit durch mobiles ArbeitenArrow

Digitale Technologien ermöglichen die Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit und vergrößern damit den Spielraum für ein selbstbestimmtes Arbeiten. Die IW-Beschäftigtenbefragung 2015 bestätigt, dass mobiles Arbeiten in der Tat mit mehr Zeitsouveränität im Job einhergeht. Die Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten, die mobil arbeiten, ist auch aus diesem Grund signifikant höher als die ihrer Kollegen, die nie mobil arbeiten. mehr

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Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung – Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016Arrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr